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In höheren Konzentrationen stören schlechte Alkohole den Hydrolipidfilm der Haut. Die Konsequenz: Die Haut trocknet durch den Alkohol aus, wirkt gerötet und gereizt, Infektionen und Entzündungen haben leichtes Spiel. Und Alkohol hat noch einen weiteren Nachteil in petto: Alkohol hemmt die Wirkung von Antioxidantien im Körper. Die Antioxidantien kämpfen jedoch gegen freie Radikale, also jene Bösewichte, die Entzündungen fördern und unsere Haut altern lassen. Lauter gute Gründe also, darauf zu achten, dass die Hautpflege keinen oder zumindest nicht zu viel vom schlechten Alkohol enthält. Doch wie viel Alkohol ist eigentlich zu viel?
Studien gehen davon aus, dass bei Alkoholen eine Einsatzkonzentration von bis zu 10 Prozentin einem Hautpflegeprodukt weitgehend unproblematisch ist, sofern das Produkt – quasi als Ausgleich – genug rückfettende und pflegende Substanzen enthält.
Noch besser ist es natürlich, ganz auf schlechte Alkohole zu verzichten. Das ist zum Glück nicht schwierig, denn es gibt genug von der guten Sorte!
Alkohole in Kosmetika sind stets differenziert zu betrachten. Einige Verbindungen sind gut, wirken hautpflegend und verursachen lediglich in zu hohen Mengen einen echten Schaden. Andere sind schlecht und sollten auch in geringen Mengen unbedingt gemieden werden, da sie einen zu großen Schaden auf der Haut anrichten. Dies gilt insbesondere für den Inhaltsstoff Alkohol denat.
Dr. Lisa Dinh ist freie Wissenschaftsredakteurin für Biochemie. Ihr Grundstudium absolvierte Sie an der Nanyang Technological University in Singapur Ihre Promotion erhielt Sie an der Masaryk University in Brünn.
Als freie Redakteurin schreibt Sie Fachartikel über Frauengesundheit, Naturkosmetik, Ernährung, Meditation und vieles mehr. Da sie zweisprachig aufgewachsen ist, verfasst Sie Texte in Deutsch als auch in Englisch.
Eingekauft haben wir 20 Gesichtscremes mit Auslobungen wie "ohne Parfüm", "0 % Parfüm" oder "parfümfrei" in Drogeriemärkten, Bio-Läden, Apotheken und Onlineshops. Sieben Cremes tragen ein Naturkosmetik-Siegel. 50 Milliliter des günstigsten Produkts kosteten 2,95 Euro, die gleiche Menge des teuersten 48,17 Euro.
Anhand der Deklarationen erfassten wir problematische Inhaltsstoffe in den Cremes wie PEG/ PEG-Derivate, bedenkliche UV-Filter, Silikone und synthetische Polymere. Drei Anbieter im Test werben auf ihren Cremes mit einem Anti-Falten-Versprechen: Von ihnen forderten wir Studien, mit denen sie ihre Wirkversprechen für das konkrete Produkt belegen sollten. Bewertet haben wir auch, wie stark sich die Anbieter um eine ökologische Verpackung bemühen: Abzüge gab es, wenn Anbieter nicht belegen konnten, dass ihre Plastiktuben und -tiegel 30 Prozent oder mehr Post-Consumer-Rezyklat (PCR) enthalten. Außerdem kritisieren wir Umkartons, die in unseren Augen unnötig sind, wenn sie keine zerbrechlichen Glastiegel schützen.
Bewertungslegende
Soweit nicht abweichend angegeben, handelt es sich bei den hier genannten Abwertungsgrenzen nicht um gesetzliche Grenzwerte, sondern um solche, die von ÖKO-TEST festgesetzt wurden. Die Abwertungsgrenzen wurden von ÖKO-TEST eingedenk der sich aus spezifischen Untersuchungen ergebenden Messunsicherheiten und methodenimmanenter Varianzen festgelegt.
Bewertung Testergebnis Inhaltsstoffe: Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führen zur Abwertung um jeweils zwei Noten: a) ein gemessener Gehalt von mehr als 1,0 mg/kg halogenorganische Verbindungen (deklarierte halogenorganische Verbindungen in der Tabelle genannt: Chlorphenesin), b) PEG/PEG-Derivate. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) mehr als ein Prozent Silikone, b) Silberchlorid (in Tabelle: Silber).
Eine hochwertige Gesichtscreme ist ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Pflegeroutine. Viele sind bereit, tief in die Tasche zu greifen, um ein gutes Produkt zu erhalten. Doch Qualität muss nicht unbedingt teuer sein. Im umfangreichen Gesichtscreme-Test von ÖKO-TEST haben sowohl günstige als auch teure Produkte gut abgeschnitten. Das Institut hat 44 verschiedene Gesichtscremes getestet, von leichten Tagescremes bis hin zu reichhaltigen Intensivpflegen mit Anti-Aging-Effekten. Zehn dieser Cremes erhielten die Note "sehr gut", wobei viele von ihnen als zertifizierte Naturkosmetik ausgezeichnet wurden. Erschreckenderweise fielen vier andere Produkte, darunter auch bekannte Marken, aufgrund bedenklicher Inhaltsstoffe mit "ungenügend" durch.
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Die Ergebnisse basieren auf dem ÖKO-TEST Jahrbuch Kosmetik für 2023. Die detaillierten Ergebnisse können Sie als kostenpflichtiges PDF herunterladen. Falls Sie sich ausschließlich für Pflegeprodukte für trockene Haut interessieren, empfehlen wir Ihnen den großen Vergleichstest von 50 reichhaltigen Gesichtscremes, den ÖKO-Test in Ausgabe 1/24 veröffentlicht hat.