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Sobald sich Bakterien oder extrahierte einzelne Stränge aus einem Bakterium in einem kosmetischen Produkt – beispielsweise eine Hautcreme – befindet, spricht man von probiotischer Kosmetik.
Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) werden Probiotika folgendermaßen definiert: „Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die dem Wirt [in diesem Fall also dem Menschen] einen gesundheitlichen Vorteil bringen, wenn sie in ausreichender Menge aufgenommen werden.“ Schon 2011 legten Forscher Ergebnisse vor, die belegen, dass „gute“ Bakterien und die Fasern, von denen diese sich ernähren, zu einer Verbesserung der Hautgesundheit beitragen und u. a. Akne heilen und verhindern.
Problematisch an diesem Ansatz sei allerdings, so Al-Ghazzewi weiter, dass die umweltbedingte Beschaffenheit der Haut eine Kolonisation der Bakterien weitestgehend verhindere.
Präbiotika dagegen werden als „nicht verdauliche Substanzen“ bezeichnet, die einen „nützlichen physiologischen Effekt auf den Wirt ausüben, indem sie das Wachstum oder die Aktivität der vorhandenen Bakterien selektiv stimulieren“. Kurz gesagt: Präbiotika sind vor allem dazu da, das Wachstum der Probiotika zu unterstützen.
Vor allem Probiotika werden zur Zeit in kosmetischen Produkten verarbeitet, weil sie der Haut nachweislich ein glatteres Äußeres verleihen. Während einige Präparate lediglich probiotische Bakterien einsetzen, fokussieren sich andere Marken wie beispielsweise Gallinee auf die Bakterien, die natürlicherweise auf der Haut leben und die Normalflora in Balance halten.
Indem Gallinee Probiotika mit Präbiotika und Milchsäure (auch als Postbiotika bezeichnet) kombiniert, will das junge Unternehmen die Gesundheit der Haut gleich auf dreifache Weise verbessern.
Seit der Mundschutz Teil deines täglichen Lebens geworden ist, fristen deine Lippenstifte wahrscheinlich ein trauriges, eingestaubtes Dasein in der letzten Badezimmerecke. Alles, was unterhalb der Augen an Make-up investiert wird, verschmiert sowieso nur. Und wo der Jogginganzug zum Lieblingsoutfit avanciert ist, wäre auch ein dramatisches Augen Make-up irgendwie fehl am Platz. Also was solls: 2021 wird der Skin Minimalism gelebt!
Das Schöne am Skin Minimalism-Trend ist, dass er die Hautpflegeroutine in den Vordergrund rückt und das einfache „Übermalen“ des Gesichts überflüssig macht. Der Pinterest Predicts Report 2021 verkündet: „Skin Minimalism ist der neue Glow: Übertriebene Make-up-Looks gehören der Vergangenheit an. Pinterest-Nutzer interessieren sich für „Slow Beauty“ und lassen ihr natürliches Hautbild durchscheinen. Die aktuelle mühelos-chic Routine ist nicht nur einfach, sondern auch nachhaltig.
Prinzipiell eignet sich probiotische Kosmetik für alle Hauttypen. Probiotika sind natürliche Organismen, die nicht störend in körpereigene Vorgänge eingreifen. Wenn ein Produkt keine weiteren bedenklichen Substanzen enthält, sollte es gut verträglich sein.
Bei Anzeichen eines gestörten Mikrobioms ist probiotische Kosmetik eine gute Option, die Symptome zu lindern. Das können häufige Hautreizungen sein, vorzeitige Hautalterung oder schlecht heilende Ekzeme. Daher empfehlen wir die 24h Probiotik Pflege aus der Hyper Sensitive Serie von Sans Soucis oder die Aha Anti-Winkle Cream von Beaute Pacifique.
Die probiotischen Mikroorganismen unterstützen die Regenerationsfähigkeit der Haut. Das ist nicht nur für die Wundheilung wichtig, denn gesündere, frische Hautzellen können Feuchtigkeit besser speichern. Auf Dauer verbessert sich dadurch das Hautbild. Außerdem kommt ein starkes Mikrobiom besser mit Umwelteinflüssen wie UV-Strahlung, blauem Licht oder Luftverschmutzungen zurecht.