Winkelwagen
U heeft geen artikelen in uw winkelwagen
Weitere interessante Artikel
Der Hefepilz Malassezia furfur besiedelt die tieferen talgdrüsenreichen Hautschichten und ist für herkömmliche Pflegeprodukte häufig unangreifbar.
Für eine gesunde Kopfhaut muss man einiges beachten: Erfahren Sie mehr über den Zusammenhang von Schuppen, Ernährung und Stress.
Schuppen sind kein kosmetisches Problem. Die häufigste Ursache für Kopfschuppen ist ein Hefepilz.
*Behandlungsempfehlung: 2-4 Wochen
Unsere Inhalte sind sorgfältig erarbeitet und gewissenhaft geprüft. Hier lesen Sie mehr über unsere wissenschaftlichen Standards . Dennoch haben diese Inhalte keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzen nicht den Arztbesuch.
Ein Seborrhoisches Ekzem ist gekennzeichnet durch meist klar begrenzte Rötungen der Haut, auf denen sich gelbliche Schuppen befinden. Je nach Schweregrad der Erkrankung sind die Hauterscheinungen aber sehr variabel: Bei manchen Patienten findet sich nur eine vermehrte Hautschuppung, andere leiden unter einer massiven Entzündung der Haut. Der Befall kann außerdem lokal begrenzt oder auch ausgebreitet auf mehrere Hautregionen sein. Die Schuppen fühlen sich oft fettig an.
Am häufigsten tritt ein Seborrhoisches Ekzem am Kopf auf. Daneben sind das Gesicht sowie die vordere und hintere Schweißrinne typische Lokalisationen. Zusätzlich kann eine Entzündung der Augenlider (Blepharitis) auftreten.
In seltenen Fällen kann ein Seborrhoisches Ekzem Haarausfall nach sich ziehen. Meist ist ein solcher Haarausfall zwar mit dem Ekzem assoziiert, aber nicht durch dieses bedingt.
Man unterscheidet verschiedene Formen des Seborrhoischen Ekzems:
Das Seborrhoische Ekzematid ist eine milde Verlaufsform mit Plaques, die einer Vorstufe ähneln. Sie kann ohne erkennbare Ursache, aber auch nach einer Behandlung, die nicht vertragen wurde, oder nach starker Sonnenbestrahlung auftreten. Talgsekretion (Seborrhoe) und Schweißproduktion sind hierbei besonders ausgeprägt. Zum Teil ist die lokale Schuppung das einzige Zeichen der Erkrankung. Die Haut kann zudem etwas von ihrer Pigmentierung verlieren (Hypopigmentierung).
Im Unterschied dazu ist das herdförmige Seborrhoische Ekzem durch eine voll ausgeprägte Symptomatik gekennzeichnet: Die "Herde" sind deutlich rötlich entzündet, unregelmäßig und gelblich schuppend. Diese Krankheitsform verläuft oft chronisch und rezidivierend (mit Rückfällen).
Besonders schwerwiegend ist das disseminierte Seborrhoische Ekzem, das subakut bis akut verläuft ("subakut" = weniger akut/heftig verlaufend). Es tritt entweder ohne erkennbare Ursache auf oder nach Irritation bestehender Herde, zum Beispiel durch eine nicht vertragene Behandlung. Die Herde sind oft symmetrisch verteilt, großflächig, zusammenfließend (konfluierend), schuppend sowie eventuell auch durch größere nässende und verkrustende Hautdefekte (Erosionen) gekennzeichnet. In ausgeprägten Fällen ist der ganze Körper gerötet (Erythrodermie).
Warum manche Menschen ein Seborrhoisches Ekzem entwickeln, ist unklar. Eine genetische Veranlagung für die Erkrankung könnte einen Beitrag leisten. Ebenfalls als (Mit-)Ursache diskutiert werden eine vermehrte Talgproduktion und eine übermäßige Besiedelung der Haut mit Hefepilzen (wie Malassezia furfur, früher Pityrosporum ovale genannt), auf die das Immunsystem entsprechend gereizt reagiert. Nach der aktuellen Studienlage kann ein Seborrhoisches Ekzem jedoch auch ohne eine vermehrte Hefepilzbesiedelung entstehen. Insgesamt bleibt unklar, welche der genannten Faktoren die entscheidende Rolle spielen.
In jedem Fall liegt bei den Betroffenen eine gestörte Erneuerung der Haut vor. Neue Hautzellen wandern an die Oberfläche, sterben dort später ab und und werden abgestossen, um Platz für neue Hautzellen zu machen. Auf gesunder Haut ist dieser Vorgang nicht sichtbar, weil die Hautschüppchen sehr klein sind. Durch die gestörte Hauterneuerung beim Seborrhoischen Ekzem bilden sich dagegen die typischen großen Schuppen.
Bei Säuglingen mit einem Seborrhoischen Ekzem des Kopfes spielen Rückstände mütterlicher Hormone (Androgene) eine Rolle: Sie treiben die Talgproduktion beim Baby an und unterstützen so die Entstehung von "Kopfgneis". Schon in den ersten Lebensmonaten werden diese Rückstände mütterlicher Hormone aber im Körper des Babys abgebaut, woraufhin sich die Talgproduktion wieder normalisiert.
Bei bestimmten Krankheiten tritt ein Seborrhoisches Ekzem gehäuft auf. Dazu zählen verschiedene neurologische Erkrankungen, insbesondere Morbus Parkinson, sowie HIV-Infektionen:
Parkinson-Patienten leiden oftmals unter einer verstärkten Talgproduktion, was die Entstehung eines Seborrhoischen Ekzems begünstigt.
Bei bis zu 83 Prozent der AIDS-Patienten lässt sich ein Seborrhoisches Ekzem finden. Der Grund für dieses gehäufte Auftreten ist unklar. Ein Seborrhoisches Ekzem zählt zu den sogenannten Hautzeichen der AIDS-Erkrankung und ist bei diesen Patienten oft stark ausgeprägt und therapieresistent: Die Erkrankung nimmt bei HIV-Infizierten oft größere und schwerere Ausmaße an als bei Nicht-Infizierten und kann sich zudem auf untypische Hautareale erstrecken. Das gilt besonders für jene HIV-Patienten, bei denen die Zahl der T-Immunzellen - die CD4+ (Untergruppe der T-Lymphozyten) - stark verringert ist. Ein Seborrhoisches Ekzem kann außerdem nach Therapiebeginn als Zeichen des Wiedererstarkens des Immunsystems eines HIV-Patienten gewertet werden.
Seborroïsch eczeem en roos zijn vergelijkbare aandoeningen, maar er zijn enkele belangrijke verschillen tussen beide. Roos kan worden beschouwd als een milde vorm van seborroïsch eczeem. Beide aandoeningen veroorzaken wit- tot geelachtige schilfers op de huid, die zowel droog als vettig kunnen zijn en gepaard kunnen gaan met jeuk. De behandeling voor beide aandoeningen kan overlappen, maar in sommige gevallen kan een dermatoloog aanvullende behandelingen voorschrijven voor seborroïsch eczeem.
Het belangrijkste verschil tussen de twee is dat seborroïsch eczeem zich op meer plaatsen dan alleen de hoofdhuid kan ontwikkelen. Het kan voorkomen op de oren, wenkbrauwen, baard, huid rond de neusgaten en soms zelfs op de borst, vooral bij mannen. Roos daarentegen beperkt zich meestal tot de hoofdhuid.
Een ander verschil is dat seborroïsch eczeem ontstekingen kan veroorzaken, zichtbaar als zwelling en verkleuring van de huid, terwijl dit bij roos doorgaans niet het geval is.