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Eine unserer Redakteurinnen hat den Selbsttest gewagt und sich nach ausgiebiger Recherche und gründlichem Überlegen dafür entschieden, sich die Lippen mit Hyaluronsäure aufspritzen zu lassen. Dies sind ihre Erfahrungen mit der Behandlung:
Lippen aufspritzen Vorher, Credit: Beauty Report
Ich hab von Natur aus schon relativ volle Lippen, wobei meine Unterlippe jedoch dicker ist, als meine Oberlippe. Eigentlich bin ich zufrieden mit meinem Lächeln, doch was mich stört, ist die leichte Asymmetrie meiner Oberlippe. Nachdem schon einige Freundinnen von mir sich die Lippen haben aufspritzen lassen, möchte auch ich es versuchen – immer im Hinterkopf, dass das Ergebnis nicht endgültig ist und nach etwa sechs Monaten verschwindet. Ich hab mir wirklich viele Gedanken gemacht, mehr als ich mir über einige meiner Tattoos Gedanken gemacht habe. Und die bleiben schließlich für immer… ?
Mir war es wichtig, einen besonders kompetenten Arzt für die Behandlung auszuwählen, der bereits viele gute Bewertungen hat. Da ich in Hamburg wohne, sollte es natürlich ein Arzt in meiner Stadt sein. Schnell fiel meine Wahl auf die hervorragende Dr. Susanne Steinkraus , bei der schon eine Freundin von mir des Öfteren war und immer von ihr geschwärmt hat.
Volle, symmetrische, geschwungene Lippen sind ein absolutes Schönheitsideal. Viele wünschen sich einen juicy Kussmund, doch oft sind die eigenen Lippen für den persönlichen Geschmack zu schmal oder haben zu wenig Volumen.
Tricks, wie die eigenen Lippen mit Liplinern zu übermalen oder ein spezielles Plumping Lipgloss sind die schnelle und einfache Lösung für optisch größere Lippen. Doch leider auch von begrenzter Dauer.
Eine langfristigere Alternative, die für einen intensiveren Effekt sorgt, ist die Lippenunterspritzung mit Hyaluronsäure. Dies ist ein ästhetischer Eingriff, der von einem Arzt durchgeführt wird. Alles, was ihr über das Lippenaufspritzen mit Hyaluronsäure wissen müsst, erfahrt ihr hier.
Da Hyaluronsäure ein körpereigener Stoff ist, ist er zwar besonders verträglich, wird aber auch nach einiger Zeit wieder selbstständig vom Körper abgebaut. Das kann von Vorteil für alle sein, die ihre Lippen nur für einen gewissen Zeitraum aufpolstern wollen. In der Regel hält die Lippenunterspritzung etwa sechs Monate. Dies kann jedoch von Person zu Person unterschiedlich sein.
Für einen langfristigeren Effekt muss die Unterspritzung also regelmäßig wiederholt werden. Bei der Erstbehandlung kann es zusätzlich sein, dass das Hyaluron schneller abgebaut wird und der Filler schon nach drei bis vier Monaten aufgefrischt werden muss.
Ist das Ergebnis nach der Unterspritzung nicht wie erwünscht, kann der Eingriff auch rückgängig gemacht werden. Hierfür injiziert der Arzt das körpereigene Enzym Hyaluronidase in die Lippen, das die Hyaluronsäure wieder zersetzt. Innerhalb von etwa zwei Tagen sind die Lippen dann wieder in ihrer ursprünglichen Form.
Grundsätzlich ist Hyaluronidase ebenfalls sehr verträglich, doch Bienen-Allergiker sollten vorher klären, ob Hyaluronidase vertragen wird, denn dieses Enzym findet sich auch im Bienengift wieder.
Bei der Lippenunterspritzung kommt es auf die Erfahrung und die richtigen Techniken an. Wenn der Eingriff nicht professionell durchgeführt wird, können unansehnliche Asymmetrien, Verhärtungen oder Beulen entstehen.
Solche Über- oder Fehlkorrekturen durch Hyaluronsäure verursachen nicht selten Empfindlichkeiten, Schmerzen, Blutergüsse oder Verfärbungen im Lippenbereich. Darüber hinaus kann dies in vielen Fällen zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität der Betroffenen führen.
Sofern Sie das Gefühl von Schmerzen nach der Injektion haben, Sie Verfärbungen auch außerhalb des Injektionsbereiches wahrnehmen oder sonstige Beschwerden haben, sollten Sie umgehend Ihren Behandler kontaktieren.
Durch die Injektion des Enzyms Hyaluronidase in den behandelten Bereich kann die Hyaluronsäure aufgelöst und damit das Ergebnis umgekehrt werden.
Um Risiken und Nebenwirkungen einer Lippenunterspritzung mit Hyaluronsäure zu minimieren, ist es wichtig, dass Sie sich von erfahrenen Fachärzten behandeln lassen. So können Sie sich sicher sein, dass das Ergebnis natürlich und schön wird.
Hyaluronsäure verleiht der Haut als natürlicher Wasserspeicher Fülle und Spannkraft. Mit zunehmendem Alter sinkt jedoch der Anteil an Hyaluronsäure in unserem Körper. Das macht sich vor allem durch kleine Fältchen im Gesicht und am Dekolleté bemerkbar. Eine Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure kann diese ersten Zeichen der Hautalterung sichtbar verringern. Der Filler verleiht der Haut ein frisches und natürliches Aussehen und verbessert regionale Volumenverluste.
Folgende Falten und Hautveränderungen lassen sich mit Hyaluronsäure gut behandeln:
Es handelt sich dabei um vernetztes Hyaluron, das eine höhere Dichte aufweist als unvernetztes Hyaluron. Diese aus großen Hyaluronmolekülen bestehende Form ist besonders stabil und hat einen langanhaltenden Effekt. Vernetztes Hyaluron eignet sich daher besonders gut zur Füllung tiefer Furchen und Hautfalten wie der Nasolabialfalte. Die Moleküle bilden dabei eine Gitterstruktur, die eingesunkene Hautpartien aus der Tiefe aufrichtet und für mehr Elastizität und Fülle sorgt.
“Hängebacken”: Durch Erschlaffung des Bindegewebes wird das Gesicht unschön in die Länge gezogen.
Da Hyaluronsäure als körpereigene Substanz im menschlichen Körper vorkommt, entstehen so gut wie nie Nebenwirkungen oder allergische Reaktionen auf die Behandlung. Sie ist bei richtiger Anwendung gut verträglich. Allerdings sind fundierte anatomische Kenntnisse wichtig, um keine Nerven oder Blutgefäße zu verletzen. Die Hyaluronsäure-Injektion sollte daher nur von einem ausgebildeten Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie durchgeführt werden.