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Psoriasis Palmoplantaris - Alles wat je moet weten over deze huidziekte

Schuppenflechte: Wenn nur die Hand betroffen ist

Wie bekommt man Schuppenflechte an den Händen weg? Da die Hände ständig beansprucht sind, ist die Behandlung herausfordernd. Neben Cremes und Salben mit Kortison können Lichttherapie, orale Medikamente mit Methotrexat und Biologika verschrieben werden.

Welche Creme bei Schuppenflechte an den Händen? Hilfreiche Inhaltsstoffe sind Harnstoff (Urea), Salicylsäure gegen Schuppen oder Kortikosteroide wie Kortison.

Artikelinhalte im Überblick:

Wie sieht Schuppenflechte aus? Bilder der Psoriasis

Psoriasis of the palms and soles

Author: Dr Amy Stanway, Dermatology Registrar, Waikato Hospital, Hamilton, New Zealand, 2004. Updated by Hon Assoc Prof Amanda Oakley, Dermatologist, Waikato Hospital, Hamilton, New Zealand, January 2015.

Psoriasis is a arthritis, inflammatory bowel disease (especially Crohn disease), chronic plaque psoriasis. Two common patterns are observed:

Palmoplantar pustulosis and the rare acrodermatitis continua of Hallopeau ( acral pustules occur, are no longer classified as psoriasis. However, the conditions are associated. About 10–25% of people with palmoplantar pustulosis also have chronic plaque psoriasis.

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m>w,Die Psoriasis ist die Hauterkrankung die am häufigsten die Nägel befällt und nach der Nagelmykose wahrscheinlich die häufigste Nagelerkrankung.

Die Nagelpsoriasis tritt bei etwa 40%-50% (Zahlen divergieren im Schrifttum, (Salomon JC et al. 2003, Armesto S et al. 2011, Rachakonda TD et al. 2014) aller Psoriasispatienten, bzw. bei 70-80% aller Pat. mit Psoriasisarthritis (s.u. Psoriasis arthropathica) auf (Canal-García E et al. 2022, Augustin M et al. 2010).

In den meisten Studien wird die Prävalenz der Nagelbeteiligung im Rahmen von Studien zur kutanen Psoriasis bewertet. Es besteht eine positive Korrelation zwischen dem Vorliegen einer Nagelpsoriasis, der Dauer der Psoriasis sowie zwischen der Schwere des Nagelbefalls und der Schwere der Haut- und Gelenkveränderungen. Hierbei sind die anatomisch/physiologische Verbindungen zwischen der Enthese der Strecksehne und dem Nagelapparat ein möglicher Grund (Vorliegen einer Enthesitis) für die enge Assoziation zwischen Nagel- und Gelenkerkrankungen. Die Prävalenz solitärer Nagelbeteiligungen (psoriatische Nagelbeteiligung sine Psoriasis) wird mit bis zu 6 % beschrieben (Rigopoulos D et al. 2014).

Die Nagelpsoriasis im Kindesalter hat eine Prävalenz von 17-38 % und wird mit einer schweren Verlaufsform der Psoriasis in Verbindung gebracht (Al-Mutairi N et al. 2007, Augustin M et al. 2010, Mercy K et al. 2013).

Die Nagelpsoriasis ist durch verschiedene klinische Erscheinungsbilder gekennzeichnet, die isoliert oder kombiniert bei einzelnen oder mehreren Finger- bzw. Fußnägeln auftreten können.

In einer größeren Kohorte fanden sich

  • bei 75% der Psoriatiker Tüpfelnägel (nicht spezifisch für Psoriasis, auch bei chronischer Handdermatitis)
  • bei 50% eine Verdickung und weiß-gelbliche Verfärbung der Nagelplatte
  • bei 46% eine (distale) Onycholyse
  • bei 30% gelblich-bräunliche Verfärbungen durch parakeratotische Verhornung der Nagelplatte (Ölfleck)
  • 50% der Betroffenen klagten über Schmerzen (meist Druckschmerz).

Ätiopathogenese

Die Ätiopathogenese der psoriatischen Nagelbeteiligungen ist bisher unklar. Einige Autoren diskutieren Variationen im IL1RN-Gen, einem Regulator der proinflammatorischen Aktivität von IL-1A. Das kodierte Zytokin verursacht nachweislich Nagelveränderungen und könnte daher für die psoriatische Nagelpathologie verantwortlich sein (Julià A et al. 2012. Bei der Psoriasis sind verschiedene Psoriasis-Anfälligkeitsallele bekannt, wobei HLA Cw0602 am besten untersucht ist (Dand N et al. 2020). Bei diesem Haplotyp treten jedoch Nagelbeteiligungen seltener auf (Ogawa K et al. 2020).

Im Allgemeinen sind die Nägel der Hände deutlich häufiger als die Zehen betroffen. Der vierte Finger und die erste Zehe sind bevorzugt (Brazzelli V et al. 2012). Auch unterscheiden sich die klinischen Befunde zwischen Fingernägeln und Zehennägeln. Typisch für die Fingernägel sind die Tüpfelbildungen während Nagelhyperkeratose und Onycholyse häufiger an den Zehennägeln auftreten (Brazzelli V et al. 2012).

Klinisches Bild

Die Nagelpsoriasis ist durch verschiedene klinische Erscheinungsbilder gekennzeichnet, die isoliert oder kombiniert bei einzelnen oder mehreren Finger- bzw. Fußnägeln auftreten können.

In einer größeren Kohorte fanden sich

  • bei 75% der Psoriatiker Tüpfelnägel (nicht spezifisch für Psoriasis, auch bei chronischer Handdermatitis)
  • bei 50% eine Verdickung und weiß-gelbliche Verfärbung der Nagelplatte
  • bei 46% eine (distale) Onycholyse
  • bei 30% gelblich-bräunliche Verfärbungen durch parakeratotische Verhornung der Nagelplatte (Ölfleck)
  • 50% der Betroffenen klagten über Schmerzen (meist Druckschmerz).

Komorbiditäten und assoziierte Faktoren

  • Psoriatische Arthritis: Die psoriatische Arthritis ist die häufigste Komorbidität bei Psoriasis und tritt (klinisch) bei 5-42% der Patienten auf (McGonagle D et al. 2009). Etwa 80-90 % der Patienten mit psoriatischer Arthritis entwickeln eine Nagelbeteiligung (Lai TL et al. 2016). Patienten mit psoriatische Arthritis erkranken deutlich häufiger an einer psoriatischen Onychopathie als solche mit ausschließlicher Hautbeteiligung (Lai TL et al. 2016). So wird auch postuliert, dass eine Nagelbeteiligung ein Prädiktor für eine Enthesopathie ist. Die klinische Assoziation zwischen Enthesopathie und Onychopathie wird durch die anatomische Nähe von Strecksehne der distalen Phalanx und Nagelmatrix erklärt(Tan AL et al. 2007, Tan AL et al. 2007, Wilson FC et al. 2009, Williamson L et al. 2004, Kaeley GS et al. 2021).
  • Onychomykose: Die klinische Differenzialdiagnose zwischen Nagelpsoriasis und Onychomykose ist oft schwierig. Darüber hinaus kommt es bei 30 % der Patienten mit Nagelpsoriasis zu einer Koexistenz der beiden Erkrankungen (Zisova L et al. 2012, Klaassen KMG et al. 2013). Es wird postuliert, dass morphologische Veränderungen der psoriatischen Nägel prädisponierende Faktoren für Onychomykose sind und dass eine Onychomykose als Köbner-Phänomen für die Entwicklung der psoriatischen Onychopathie wirken kann (Klaassen KMG et al. 2013). Die Konsequenz aus dieser häufigen Koexistenz von Onychomykose und Nagelpsoriasis wird ein kultureller Pilzausschluss vor Beginn der Behandlung empfohlen, insbesondere wenn immunsuppressive Medikamente benötigt werden (Kaul S et al. 2018). Inzwischen verfügen einige Zentren über einen Schnelldiagnosetest, der aus einem immunchromatographischen Assay besteht, mit dem Trichophyton-Antigene in Nagelproben nachgewiesen werden können und der sofortige Ergebnisse mit ausreichender Qualität liefert (Paugam A et al. 2021).
  • Rauchen: Offenbar ist Rauchen ein unabhängiger Risikofaktor für Psoriasis (Armstrong AW et al.2011). Unlängst konnte gezeigt werden, dass rauchende Psoriatiker häufiger an einer psoriatischen Onychopathie erkranken als Nichtraucher (Temiz SA 2020).

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