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Schädigende MOAH-Verbindungen in Vaseline besonders hoch
Doch nicht nur der Effekt der Paraffine selbst, auch sogenannten MOSH- oder MOAH-Verbindungen in Vaseline können der Gesundheit schaden. MOAH- oder MOSH-Verbindungen sind Kohlenwasserstoffe, die bei der Paraffingewinnung durch Verunreinigungen entstehen können. Sie stehen im Verdacht, sich durch die Verwendung entsprechender Kosmetika in Lymphdrüsen, Leber, Herz und Fettzellen anzureichern sowie die Entstehung von Krebs zu begünstigen und das Erbgut anzugreifen.
In Stichproben konnten in Vaseline hohe Mengen dieser kritischen Stoffe nachgewiesen werden: Stiftung Warentest bescheinigte mit einem Anteil von über neun Prozent Vaseline-Produkten eine besonders hohe Belastung durch MOAH-Verbindungen.
Vaseline befand sich schon zu Zeiten unserer Großeltern im Standard-Sortiment der Drogerien und Apotheken. Und die Fettcreme hat es geschafft, bis heute zu den Kassenschlagern unter den Pflegeprodukten zu zählen. Doch auch wenn über Jahrzehnte auf die fettige Creme geschworen wurde – die Inhaltsstoffe von herkömmlicher Vaseline sind mehr als bedenklich.
Vaseline ist die Basis für zahlreiche Kosmetikprodukte und Cremes und gilt in ihrer reinen Form als bewährte Pflege bei spröder und rissiger Haut. Und es stimmt: Vaseline ist wunderbar weich und hinterlässt eine angenehme Geschmeidigkeit auf der Haut. Da sie die Haut effektiv gegen äußere Einflüsse abschirmt, hat sich Vaseline besonders vor allem hier bewährt:
Vaseline wird aus den Rückständen der Erdöldestillation gewonnen. Unter Zugabe von Schwefelsäure, Aktivkohle und Bleicherde wird die Rohvaseline anschließend gereinigt und gebleicht, bis sie in unseren Läden als geschmeidige Creme zu finden ist.
Ob silikonbasiert, wasserbasiert, wärmend, prickelnd oder Bio – mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Gleitgelen. Ob aus medizinischen Gründen oder zur lustvollen Portion extra Spaß, für jeden Bedarf ist das richtige dabei.
Honig kann in der Regel sowohl bei Männern als auch bei Frauen problemlos im äußeren Intimbereich angewendet werden. Eine ägyptische Studie fand sogar heraus, dass eine Mixtur aus Joghurt und Honig gegen Scheidenpilz wirken kann.
Natürlich ist dennoch eine Unverträglichkeit nicht auszuschließen. Möchte man doch auf Nummer sicher gehen, empfiehlt es sich, lieber auf ein Gleitgel mit Geschmack zurückzugreifen, denn das wurde speziell für den Intimbereich entwickelt.
Das liegt unter anderem daran, dass die vaginalen Schleimhäute stark und unvorhersehbar auf pH-Wert-Veränderungen reagieren. Der pH-Wert ist eine Maßzahl, die die relative Säure- oder Basenstärke einer Lösung beschreibt.
Bei der Vagina handelt es sich um eine sensible Umgebung, die von einem natürlichen Gleichgewicht von Mikroorganismen und Flüssigkeiten abhängt. Ein gesundes Scheidenmilieu hat normalerweise einen pH-Wert von 3,8 bis 4,5, was leicht sauer ist.