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Weil die Sonne der Haut Feuchtigkeit entzieht, sollten Sie ihr nach jedem Sonnenbad mit einer Apres-Lotion die verlorene Flüssigkeit wieder zuführen. Wer kein spezielles After-Sun zur Hand hat, kann sich mit einer normalen Feuchtigkeitscreme behelfen.
Ein empfehlenswertes Produkt ist die Aqua Vilaté Aloe-Vera Feuchtigkeitscreme. Sie besteht zu 20 Prozent aus Aloe Vera, der Heilpflanze, die nicht nur viel Feuchtigkeit spendet, sondern auch zur Regeneration der Haut beiträgt. Der Tiegel mit 100 Milliliter ist ab 11,95 Euro zu haben.
Christiane Fux studierte in Hamburg Journalismus und Psychologie. Seit 2001 schreibt die erfahrene Medizinredakteurin Magazinartikel, Nachrichten und Sachtexte zu allen denkbaren Gesundheitsthemen. Neben ihrer Arbeit für NetDoktor ist Christiane Fux auch in der Prosa unterwegs. 2012 erschien ihr erster Krimi, außerdem schreibt, entwirft und verlegt sie ihre eigenen Krimispiele.
Wie viele Deutsche erwischt jedes Jahr ein Sonnenbrand? Wer schützt sich wie – und welche ist die sicherste Strategie? (Kleiner Spoiler: Es ist nicht die Sonnencreme!) Machen Sie es besser als die anderen? Das verrät Ihnen die große Umfrage von Deutschlands obersten Strahlenschützern!
Eigentlich weiß so gut wie jede und jeder Bescheid: Wer sich nicht ausreichend vor UV-Strahlung schützt, riskiert nicht nur einen Sonnenbrand und Runzeln, sondern auch Hautkrebs. Doch Wissen ist bekanntlich das eine, Handeln das andere. Und das schlägt sich in der Sonnenbrand-Statistik nieder.
Besonders Jüngeren passiert es immer wieder, zeigt eine große Umfrage des Bundesamtes für Strahlenschutz unter mehr als 2000 Personen: Von den 18- und bis 34-Jährigen gaben 79 Prozent an, sich im vergangenen Jahr einen Sonnenbrand eingefangen zu haben. Dabei wirkt sich Sonnenbrand in jungen Jahren besonders stark auf das Krebsrisiko aus. Nicht alle Älteren werden weise: Über alle Altersgruppen hinweg gab noch fast jeder Zweite einen Sonnenbrand im Vorjahr an.
Im Urlaub scheint es besser zu klappen: 80 Prozent der Befragten praktizieren in den Ferien Sonnenschutz – oder behaupten es zumindest. Während des restlichen Jahres sieht es dürftiger aus: Nur 42 Prozent schützen sich bei Outdoorveranstaltungen. Noch weniger sind es beim Sport im Freien (40 Prozent), beim Spazierengehen (31 Prozent) oder bei der Gartenarbeit (30 Prozent). In jedem Alter aber signalisieren übrigens die Frauen größere Bereitschaft zum Sonnenschutz.
Mehr Tipps und Therapiemöglichkeiten finden Sie im Text: Was hilft gegen Sonnenbrand?
Die Prognose bei einem Sonnenbrand richtet sich nach der Schwere der Verbrennungen. Ein leichter Sonnenbrand heilt in der Regel innerhalb weniger Tage wieder ab und hinterlässt keine bleibenden Schäden. In schwereren Fällen von Sonnenbrand dauert der Heilungsprozess länger und es können Narben zurückbleiben.
Ein Sonnenbrand wird oft als recht harmlos betrachtet – eine fatale Fehleinschätzung:
Auch wenn sich die oberflächlichen Hautschichten nach dem Sonnenbrand wieder regenerieren, bleiben Spuren der Schädigung in den tieferen Gewebeschichten zurück. Und die Strahlenschäden jedes Sonnenbrandes, den man im Laufe seines Lebens entwickelt, summieren sich. Schließlich kann sich daraus Hautkrebs entwickeln, besonders wenn man schon als Kind starke Sonnenbrände hatte.
UV-Strahlen richten auch dann schon Schaden in der Haut an, wenn man den Sonnenbrand noch gar nicht sieht. Regelmäßige Sonneneinstrahlung macht die Haut grobporig und weniger elastisch und fördert außerdem die Bildung von Mitessern und Falten.
Sie können einem Sonnenbrand am effektivsten vorbeugen, indem Sie sich möglichst nicht oder nur kurz ungeschützt in der prallen Sonne aufhalten. Besonders in den Mittagsstunden, wenn die UV-Strahlung am intensivsten ist, sollten Sie sich im Schatten aufhalten.
Einen teilweisen Schutz vor Sonnenbrand bieten lange Kleidung und ein Sonnenhut. Letzterer ist noch aus einem anderen Grund sehr wichtig: Zu viel Sonneneinstrahlung auf den Kopf kann zu einem Sonnenstich führen. Zu den Symptomen zählen Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Bewusstseinstrübung. Auch ein Hitzschlag ist eine mögliche Komplikation von direkter Sonneneinstrahlung auf den Kopf.
Schnelle Berechnung :
Eigenschutz (s. Tabelle) x LSF = Zeit in Minuten
Beispiel: Eigenschutz ca. 10 Min. x LSF 30 = 300 Minuten
Du könntest also theoretisch ein fünfstündiges Sonnenbad genießen.
Um sicherzugehen, sollte man aber nicht die volle Zeit ausnutzen, da durch kleine »Anwendungsfehler« der Lichtschutz verringert werden kann. 15 Tipps rund um Sonne und Haut
Für die richtige Wahl des Lichtschutzfaktors empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz für Erwachsene einen LSF von mindestens 20 und für Kinder mindestens einen LSF 30. Einen höheren Sonnenschutz (LSF 50+) benötigt man eigentlich nur in großen Höhen, auf Schnee, am und im Wasser und in Berufen, die täglich im Freien ausgeübt werden.
Wissenswertes:
Man sollte sich seinen Lichtschutzfaktor also nicht nach dem Motto »Viel hilft viel « auswählen, sondern nach dem eigenen Hauttyp. Hierzu noch mehr erfahren: 15 Tipps rund um Sonne und Haut
Bei Pigmentstörungen und zum Schutz neuer Narben empfiehlt sich allerdings die Verwendung eines höheren Lichtschutzfaktors (50+).