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Häufig wird von „Ekzemschüben“ gesprochen, da die Krankheit chronisch ist. Auf Ekzemschübe folgen Erholungsphasen, in denen die Krankheit sogar völlig in Vergessenheit geraten kann - bis der nächste Schub kommt.
Das atopische Ekzem ist erblich bedingt und unterscheidet sich daher vom Kontaktekzem, das man sich zugezogen hat und das einfach durch Meiden des Allergieauslösers behandelt werden kann.
Immer:
In Schüben:
Eine wichtige Rolle bei atopischen Erkrankungen wie dem atopischen Ekzem spielt das Darm-Mikrobiom (auch Darmflora genannt). Ab der Geburt dient es dem kindlichen Immunsystem als Trainingspartner und reift mit ihm in den ersten 3 Lebensjahren Hand in Hand heran. Ein vielfältiges Darm-Mikrobiom hilft dabei, gesund zu bleiben:
• Die guten Bakterien in unserem Darm können krankmachende Keime verdrängen.
• Die Stoffwechselprodukte der Bakterien stärken die Darmbarriere.
• Die Interaktion unserer Immunzellen mit den Bakterien und ihren Metaboliten beeinflusst die Immunantworten im gesamten Körper.
80 % der Immunzellen halten sich direkt am Darm auf.
Bei Atopikern findet man häufig eine Dysbiose (gestörte Zusammensetzung) des Darm-Mikrobioms, aber auch des Haut- oder Lungen-Mikrobioms. Daher ist die Stärkung und Modulation des Darm-Mikrobioms bei Atopikern besonders sinnvoll.
Die Dysbiose des Darm-Mikrobioms beeinflusst das Gleichgewicht der Immunzellen negativ und bringt die Immunantwort aus der Balance. Spezifisch ausgewählte probiotische Bakterienstämme (auch Microbioticum) können das überreagierende Immunsystem von Neurodermitikern und Asthmatikern regulieren:
Die Bakterienstämme Lactobacillus paracasei GMNL-133 und Lactobacillus fermentum GM-090 (in Innovall ® ATOP) können dem Immunsystem Signale geben, genau diejenigen Immunzellen (TReg) zu fördern, welche die Überreaktion einbremsen. In klinischen Studien führte die Einnahme der beiden Bakterienstämme über 12 Wochen zu einer: 17
• deutlichen Reduktion der Neurodermitis-Beschwerden,
• geringeren Empfindlichkeit gegenüber Allergene (u.a. Ei, Hausstaubmilben) und
• einer deutlich verbesserten Lebensqualität der Betroffenen.
Manche Menschen glauben, dass atopische Dermatitis eine milde Erkrankung sei, die selten behandelt werden müsse. Während es stimmt, dass manche Menschen eine sehr milde Erkrankung haben, die sich bei besserer Hautpflege schnell bessert, ist atopische Dermatitis für andere schwächend und erfordert eine systemische Behandlung. — DR. Mollie McCormack
Das Hauptsymptom ist juckende Haut. Nachts kann es schlimmer sein. Der Ausschlag tritt normalerweise auf, heilt bei entsprechender Hautpflege ab, verschwindet und tritt dann wieder auf.
Manchmal beginnt zuerst der Juckreiz. Nach dem Kratzen bemerken Sie möglicherweise kleine rote Beulen. Diese können mit Flüssigkeit gefüllt sein.
Selbst nachdem die Beulen verschwunden sind, kann sich Ihre Haut rau oder dicker (Flichenenbildung) anfühlen oder dunkler oder heller aussehen.
Der Juckreiz bei atopischer Dermatitis wird oft als stark und manchmal fast unerträglich beschrieben. Es kann oft den Schlaf beeinträchtigen.
Manchmal kann ein Ekzemschub schwerwiegender werden.