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Ein Seborrhoisches Ekzem muss wegen seines meist chronischen Verlaufs oft behandelt werden - äußerlich und gegebebenenfalls auch innerlich (Einnahme von Medikamenten).
Basis der Behandlung bilden Hautpflege und Stressabbau. Die wichtigsten Therapeutika sind Anti-Pilz-Medikamente (Antimykotika) und Kortikosteroide ("Kortison"). Im Bartbereich kann bereits eine Rasur hilfreich sein.
Wenn der Patient auch an Grunderkrankungen wie Parkinson oder HIV leidet, kann bereits deren Behandlung das Hautbild verbessern.
Um ein Seborrhoisches Ekzem zu behandeln, braucht es Geduld. Wenn aber trotz adäquater Behandlung der Hautausschlag fortbesteht, sollte die Diagnose Seborrhoisches Ekzem überprüft werden.
Die äußerliche Behandlung ist in der Regel langfristig angelegt und richtet sich vor allem gegen Talgproduktion, Entzündung und Infektionen. Die verschiedenen Anwendungen lassen sich meist miteinander kombinieren.
Mögliche Nebenwirkungen sind vor allem lokale Reaktionen wie Juckreiz, Brennen und auch Farbveränderungen der Haare beziehungsweise der Kopfhaut.
Mögliche Nebenwirkungen sind lokale Irritationen und Brennen. Schwerwiegende Nebenwirkungen durch die lokale Anwendung von antimykotischen Shampoos oder Salben treten selten auf.
Als ebenso effektiv wie Antimykotika und Kortikosteroide gilt die Therapie des Seborrhoischen Ekzems mit sogenannten Calcineurin-Inhibtioren (Pimecrolimus, Tacrolimus), etwa in Salbenform. Diese Medikamente hemmen direkt das Immunsystem. Die Anwendung sollte jedoch nur kurzfristig oder als Intervallbehandlung erfolgen, da Fälle von Tumoren (vor allem Lymphome und Hautturmoren) beschrieben wurden.
Ein Seborrhoisches Ekzem wird nur dann mit Antibiotika behandelt, wenn zusätzlich eine eindeutige bakterielle Infektion vorliegt.
Aufgrund dessen, dass das seborrhoische Ekzem unangenehm und optisch störend ist, möchte man es natürlich schnell wieder loswerden bzw. dagegen vorgehen. In Zuge dessen empfehlen wir ein auf das Hautbild abgestimmtes Hautpflegekonzept.
Befindet sich das seborrhoische Ekzem auf der Kopfhaut, achte darauf, ein mildes Shampoo zur Haar- und Kopfhautpflege zu verwenden, z. B. das DERMASENCE Seborra Shampoo.
Dieses wirkt der (durch Hautpilz verursachten) Schuppenbildung entgegen und normalisiert die Kopfhaut. Durch das DERMASENCE Polaneth Shampoo wird Juckreiz mit einem Soforteffekt gemindert. Der Wirkstoff Polidocanol als Lokalanästhetikum stillt diesen. Außerdem erfrischt und kühlt Menthol die Haut.
Für unterwegs eignet sich das DERMASENCE Polaneth Kühlende Kopfhaut-Liquid. Es ist ölfrei, fettet und klebt nicht. Es sollte zweimal täglich auf die Kopfhaut aufgetragen und muss nicht ausgewaschen werden.
Weitere Tipps zur Kopfhautpflege gibt es im Blogartikel „Kopfsache! 4 Mythen über die Pflege der Kopfhaut“.
Als Nachtpflege eignet sich dann die DERMASENCE Seborra Hautklärende Körperlotion optimal. Sie kann sowohl für das Gesicht als auch für den Körper verwendet werden. Die Fruchtsäurelotion hat einen hautklärenden und gleichzeitig abschilfernden Effekt, wodurch die Haut glatter wird.
Anna Tersteeg, Kosmetikwissenschaftlerin
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Patienten mit einem seborrhoischen Ekzem sollten auf eine regelmäßige Pflege der Kopfhaut achten. Selbst wenn das seborrhoische Ekzem nach einer bestimmten Behandlungsdauer nachlässt, darf die Kopfhautpflege nicht vernachlässigt werden. Die Dermatologen empfehlen, die Haare inklusive Kopfhaut drei bis fünf Mal pro Woche zu waschen. Hierbei ist die Wahl des richtigen Shampoos von Bedeutung. Die Ärzte verordnen das richtige Shampoo je nach Intensität vom seborrhoischen Ekzem.
Zu Beginn der Behandlung können die Betroffenen für einen Zeitraum ein handelsübliches Anti-Schuppen-Shampoo einsetzen. Ein solches Produkt hilft dabei, die Schuppenbildung zu reduzieren, und spült das überschüssige Fett von der Kopfhaut ab. Ferner können Pflegeprodukte dieser Art einen eventuell auftretenden Juckreiz lindern. Sofern diese Shampoos keine Wirkung zeigen, müssen Spezialpräparate gegen das seborrhoische Ekzem für die Pflege der Kopfhaut eingesetzt werden.