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Das dyshidrotische Ekzem – Ursachen, Behandlung und Pflege bei Dyshidrose

Ein dyshidrotisches Ekzem tritt häufig im Zusammenhang mit Neurodermitis auf.

Ein dyshidrotisches Ekzem, unter anderem auch Dyshidrose oder dyshidrotische Dermatitis genannt, ist ein Hautausschlag, der vor allem an Händen und Füßen auftritt. Der Name setzt sich aus den griechischen Worten „dys“ (krankhaft, schlecht) und „hidrós“ (Schweiß) zusammen. Ursprünglich ging die Medizin davon aus, dass die Hautkrankheit durch eine Regulationsstörung der Schweißdrüsen ausgelöst wird, was inzwischen jedoch widerlegt werden konnte. Worauf das dyshidrotische Ekzem zurückzuführen ist, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Es handelt sich dabei um ein polyätiologisches Geschehen, was bedeutet, dass es durch mehrere Ursachen hervorgerufen wird.

Die Symptome eines dyshidrotischen Ekzems sind:

  • Kleine juckende Bläschen mit klarer Flüssigkeit, typischerweise symmetrisch an Händen und Füßen
  • Juckreiz
  • Leichte Rötung möglich
  • Schuppenbildung nach Abheilung der Bläschen
  • Verdickung (Lichenifikation) der Haut bei langem Bestehen der Krankheit
  • Rissige Haut, die sich schält

Die Krankheit kann akut auftreten, aber auch chronisch werden und immer wieder ausbrechen. Dabei verläuft sie schubweise und zeigt sich überwiegend in der warmen Jahreszeit. Die Hautreaktion steht häufig in Zusammenhang mit Kontaktallergien, Pilzinfektionen, Atopien sowie den Hautkrankheiten Neurodermitis oder Psoriasis. Ebenso wie diese ist ein dyshidrotisches Ekzem nicht ansteckend.

Wohltuender Lebensstil hilft gegen Hautekzeme

Wer unter Ekzemen leidet, sollte seinen Lebensstil auf Dauer so gesund wie möglich gestalten. Etabliere eine gesunde Routine für deinen Alltag. Dazu gehören neben einer ausgewogenen Ernährung und dem Einrichten von regelmäßigen, bewussten Entspannungszeiten auch eine gewissenhafte Hautpflege, ausreichend Schlaf und das Abschaffen schlechter Angewohnheiten.

Medizinisch geprüft von: Frau Dr. Simone Presto

Frau Dr. Simone Presto ist seit 1997 Medical Advisor bei der Beiersdorf AG. Ihr Schwerpunkt ist die Dermatologie. Sie steht im regelmäßigen Austausch mit Ärzt*innen, Apotheker*innen sowie Verbraucher*innen und betreibt aktive Aufklärungsarbeit zur adäquaten Hautpflege. Zuvor studierte sie Humanmedizin und arbeitete als praktische Ärztin mit Qualifikation in pharmazeutischer Medizin.

Behandlung von Ekzemen

Die Behandlung von Ekzemen besteht aus zwei Teilen. Zuerst möchten Sie es klären. Dann möchten Sie dazu beitragen, dass so etwas nicht noch einmal passiert.

Einige Möglichkeiten zur Behandlung eines aktiven Ekzems:

  • Topische Kortikosteroide (Steroide) gibt es in verschiedenen Stärken und Formeln. Salben wirken normalerweise am besten. Hydrocortison kann rezeptfrei gekauft werden und ist nicht so stark wie das, was Ihr Arzt möglicherweise verschreibt.
  • Nachdem Sie das topische Steroid aufgetragen haben, können warme, feuchte Kompressen helfen, Ekzeme zu lindern.
  • Topische Calcineurin-Inhibitoren sind nichtsteroidale Cremes zur Linderung von Ekzemen in empfindlichen Bereichen wie dem Gesicht.
  • Die Einnahme von Antihistaminika kann den Juckreiz lindern.
  • Dicke Feuchtigkeitscremes und Salben können helfen.
  • Bei einer Superinfektion können Antibiotika verschrieben werden.

Einige Möglichkeiten, das Risiko von Krankheitsschüben zu verringern:

Wenn das Ekzem weit verbreitet ist (Erythrodermie), möchte Ihr Arzt möglicherweise Ihren gesamten Körper behandeln. Dazu gehören UV-Phototherapie und Immunsuppressiva. Die meisten Menschen werden diese Behandlungen nie benötigen.

Zusätzliche Risiken und Nebenwirkungen

Durch die Anwendung der richtigen Regeln (siehe „Kann ich etwas gegen Ekzeme und Juckreiz tun“) können Sie Ekzeme und Juckreiz verhindern oder ihnen weniger Angriffsmöglichkeiten geben. Halten Sie Ihre Haut mit Creme oder Salbe (siehe „Milde Formen des Ekzems“) oder einem anderen unparfümierten Pflegeprodukt geschmeidig. Konsultieren Sie einen Arzt/eine Ärztin, wenn Sie wieder an einem Ekzem leiden oder wenn Sie vermehrt Ekzeme haben.

Quellen

Hautarzt (s.d.). Formen von Ekzemen. (konsultiert am 25. April 2019). https://www.huidarts.com/huidaandoeningen/eczeem/

VMCE (s.d.) Konstitutionelles oder atopisches Ekzem. (konsultiert am 25. April 2019). https://www.vmce.nl/eczeem/wat- is-eczeem.html#wat-is-een-basiszalf/

Mekkes, J.R. (03-06-2012) Nummuläres Ekzem. (konsultiert am 25. April 2019). https://www.huidziekten.nl/folders/nederlands/nummulair-eczeem.htm

Huidinfo.nl (s.d.). Tylotisches Ekzem. (konsultiert am 25. April 2019). https://www.huidinfo.nl/t/tylotisch-eczeem/

Tartuffel (2011) Craquelé-Ekzem. (konsultiert am 25. April 2019). https://mens-en-gezondheid.infonu.nl/aandoeningen/79976-craquele-eczeem-asteatotisch-eczeem-symptomen-en- oorzaak.html

Huidinfo.nl (s.d.). Hypostatisches Ekzem (konsultiert am 25. April 2019). https://www.huidinfo.nl/h/hypostatisch-eczeem/

Huidfonds.nl (s.d.). Kann ich selbst etwas gegen Ekzeme tun? (konsultiert am 25. April 2019). https://huidfonds.nl/je-huid/huidaandoeningen/eczeem/

UMC Groningen-VLK251_1201_Konst-Ekzem.pdf. (2001). Die Ursache des Ekzems. https://www.umcg.nl/SiteCollectionDocuments/UMCG/Afdelingen/Dermatologie/VLK251_1201 Const eczeem.pdf

Pharmakotherapeutischer Kompass (s.d.) Seborrhagisches, konstitutionelles, Kontaktekzem/Behandlungsplan/Medizin. (konsultiert am 25. April 2019). https://www.farmacotherapeutischkompas.nl/zoeken?domein=indications&all domains_search term=eczema

UMC Groningen-VLK251_1201_Konst-Ekzem.pdf. (2001). Begrenzung des Juckreizes. https://www.umcg.nl/SiteCollectionDocuments/UMCG/Afdelingen/Dermatologie/VLK251_1201 Const eczeem.pdf

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