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Das dyshidrotische Ekzem ist eine spezielle Hautveränderung, die typischerweise an den Handinnenflächen, den Seiten der Finger sowie an den Fußsohlen auftritt. Geschätzt leiden pro Jahr 0,5 % der Bevölkerung an einem dyshidrotischen Ekzem, das auch als dyshidrotische Dermatitis oder dyshidrotisches Hand- und Fußekzem bezeichnet wird. Die genaue Entstehung des dyshidrotischen Ekzems ist noch nicht geklärt, allerdings deuten Forschungsergebnisse darauf hin, dass es sich um eine Art der allergischen Entzündungsreaktion handelt beziehungsweise durch Kontakt mit Reizstoffen ausgelöst werden kann. Das dyshidrotische Ekzem ist daher nicht ansteckend, sondern auf den betroffenen Patienten beschränkt.
Das dyshidrotische Ekzem weist charakteristische Symptome auf. Es betrifft vor allem die Handinnenflächen, die Fußsohlen sowie die Zwischenräume der Finger und Zehen. Dort bilden sich ohne Vorwarnzeichen stark juckende Bläschen, die auch zu größeren Blasen heranreifen können. Die Bläschen sind prall mit Flüssigkeit gefüllt und können bei mechanischer Belastung aufreißen, zum Beispiel durch Kratzen.
Eine Rötung der Haut ist möglich, sie kann aber auch nur sehr dezent sein. Die Bläschenbildung tritt bei der Mehrheit symmetrisch an beiden Händen beziehungsweise Füßen auf, in 80 % der Fälle sind nur die Hände betroffen. Schmerzen oder Brennen beschreibt nur ein Teil der Patienten.
Die Bläschen heilen unbehandelt nach mehreren Wochen unter Bildung von groben Schuppen ab. Bei häufigem oder chronischem Auftreten verändert sich die Haut und verdickt sich (Lichenifikation), außerdem kann sie sich schälen oder aufreißen.
Das dyshidrotische Ekzem wird in mehrere Unterformen unterteilt. Neben dem normalen dyshidrotischen Ekzem mit den beschriebenen Symptomen existieren noch 2 Unterformen, die Dyshidrosis lamillosa sicca sowie das Pompholyx.
Zwei Varianten können bei dieser Hautkrankheit auftreten: Bei der Dyshidrosis lamellosa sicca zeigt sich nur als schwache Veränderung der Haut. Im kurzen Verlauf der akuten Phase trocknen die Bläschen von selbst aus und hinterlassen ihre leere Hülle. Diese trocknet ebenfalls aus und löst sich mit dem Nachwachsen von neuen Hautzellen allmählich in Schuppen von der Haut. Bei der Variante Cheiropompholyx beziehungsweise Podopompholyx sind die Bläschen hingegen größer, gehen teilweise ineinander über und bilden eine größere Angriffsfläche für Infektionen.
Ein dyshidrotisches Ekzem tritt häufig im Zusammenhang mit Neurodermitis auf.
Ein dyshidrotisches Ekzem, unter anderem auch Dyshidrose oder dyshidrotische Dermatitis genannt, ist ein Hautausschlag, der vor allem an Händen und Füßen auftritt. Der Name setzt sich aus den griechischen Worten „dys“ (krankhaft, schlecht) und „hidrós“ (Schweiß) zusammen. Ursprünglich ging die Medizin davon aus, dass die Hautkrankheit durch eine Regulationsstörung der Schweißdrüsen ausgelöst wird, was inzwischen jedoch widerlegt werden konnte. Worauf das dyshidrotische Ekzem zurückzuführen ist, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Es handelt sich dabei um ein polyätiologisches Geschehen, was bedeutet, dass es durch mehrere Ursachen hervorgerufen wird.
Die Symptome eines dyshidrotischen Ekzems sind:
Die Krankheit kann akut auftreten, aber auch chronisch werden und immer wieder ausbrechen. Dabei verläuft sie schubweise und zeigt sich überwiegend in der warmen Jahreszeit. Die Hautreaktion steht häufig in Zusammenhang mit Kontaktallergien, Pilzinfektionen, Atopien sowie den Hautkrankheiten Neurodermitis oder Psoriasis. Ebenso wie diese ist ein dyshidrotisches Ekzem nicht ansteckend.