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Typische Symptome für eine Handdermatitis sind:
Häufig sind von einer Dermatitis die Handinnenflächen und die Innenseiten der Finger betroffen. Aber auch der Handrücken sowie die Außenflächen der Finger können betroffen sein.
Durch ein Handekzem kann der betroffene Patient stark in seiner Lebensqualität eingeschränkt sein. Zum einen trauen sich viele Patienten nicht mehr, ihre Hände „vorzuzeigen“, aus Angst, vermeintlich abstoßend oder unappetitlich zu wirken. Zum anderen können Berührungen, das Zugreifen oder Anfassen äußerst unangenehm werden, da die trockene und verhornte Haut schnell einreißen kann. Schmerzhafte Furchen können dabei entstehen. Der starke Juckreiz tut sein übriges dazu.
Ein Seborrhoisches Ekzem ist gekennzeichnet durch meist klar begrenzte Rötungen der Haut, auf denen sich gelbliche Schuppen befinden. Je nach Schweregrad der Erkrankung sind die Hauterscheinungen aber sehr variabel: Bei manchen Patienten findet sich nur eine vermehrte Hautschuppung, andere leiden unter einer massiven Entzündung der Haut. Der Befall kann außerdem lokal begrenzt oder auch ausgebreitet auf mehrere Hautregionen sein. Die Schuppen fühlen sich oft fettig an.
Am häufigsten tritt ein Seborrhoisches Ekzem am Kopf auf. Daneben sind das Gesicht sowie die vordere und hintere Schweißrinne typische Lokalisationen. Zusätzlich kann eine Entzündung der Augenlider (Blepharitis) auftreten.
In seltenen Fällen kann ein Seborrhoisches Ekzem Haarausfall nach sich ziehen. Meist ist ein solcher Haarausfall zwar mit dem Ekzem assoziiert, aber nicht durch dieses bedingt.
Man unterscheidet verschiedene Formen des Seborrhoischen Ekzems:
Das Seborrhoische Ekzematid ist eine milde Verlaufsform mit Plaques, die einer Vorstufe ähneln. Sie kann ohne erkennbare Ursache, aber auch nach einer Behandlung, die nicht vertragen wurde, oder nach starker Sonnenbestrahlung auftreten. Talgsekretion (Seborrhoe) und Schweißproduktion sind hierbei besonders ausgeprägt. Zum Teil ist die lokale Schuppung das einzige Zeichen der Erkrankung. Die Haut kann zudem etwas von ihrer Pigmentierung verlieren (Hypopigmentierung).
Im Unterschied dazu ist das herdförmige Seborrhoische Ekzem durch eine voll ausgeprägte Symptomatik gekennzeichnet: Die "Herde" sind deutlich rötlich entzündet, unregelmäßig und gelblich schuppend. Diese Krankheitsform verläuft oft chronisch und rezidivierend (mit Rückfällen).
Besonders schwerwiegend ist das disseminierte Seborrhoische Ekzem, das subakut bis akut verläuft ("subakut" = weniger akut/heftig verlaufend). Es tritt entweder ohne erkennbare Ursache auf oder nach Irritation bestehender Herde, zum Beispiel durch eine nicht vertragene Behandlung. Die Herde sind oft symmetrisch verteilt, großflächig, zusammenfließend (konfluierend), schuppend sowie eventuell auch durch größere nässende und verkrustende Hautdefekte (Erosionen) gekennzeichnet. In ausgeprägten Fällen ist der ganze Körper gerötet (Erythrodermie).
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Je nachdem, welche Ursache einem Ekzem zugrunde liegt, werden verschiedene Arten unterschieden:
Die Haut ist gerötet und es kommt zur Bildung von gelblich-fettigen Schuppen. Dazu bildet sich ein intensiver Juckreiz, der jedoch auch vollkommen aus bleiben kann.
Säuglinge häufig betroffen
Die seborrhoische Dermatitis tritt häufig bei Babys in den ersten drei Lebensmonaten auf und wird auch als Kopfgneis bezeichnet. Eine Behandlung ist notwendig, denn das Ekzem verschwindet meist innerhalb weniger Monate von allein und kommt auch nicht wieder.
Chronische Form bei Erwachsenen
Bei Erwachsenen ist das seborrhoische Ekzem nicht selten – ca. drei bis 10 Personen sind davon betroffen. 1
Männer leiden häufiger unter der Hautkrankheit Frauen. Typischerweise tritt diese Form erstmalig im jüngeren Erwachsenenalter oder nach dem 50. Lebensjahr auf, bei Frauen verstärkt nach den Wechseljahren.
Bei Jugendlichen und Erwachsenen ist der Verlauf chronisch, mit mehr oder weniger stark ausgeprägten Symptomen und Verläufen. Es kann sein, dass das seborrhoische System im Sommer nahezu vollständig abklingt, während es im Winter oder bei Stress verstärkt auftreten kann.
Vermutlich sind es mehrere Faktoren, die zu den fettigen Hautschuppen führen. Ursächlich können sein:
Je nach Ursache, ist die Ausprägung mehr oder weniger stark und die Behandlung entsprechend leichter oder aufwendiger.
Bei einem Ekzem handelt es sich generell um eine entzündliche Hautveränderung. Weitere gleichbedeutende Begriffe sind „Dermatitis“ und „Juckflechte“. Die Entzündungsreaktion beeinträchtigt die Barrierefunktion der Haut. Dadurch kommt es unter anderem zu diesen typischen Befunden: 1