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Viele Hautpilze stehen unter dem Verdacht, das seborrhoische Ekzem auszulösen. Aus diesem Grund enthalten die meisten Shampoos gegen das Ekzem verschiedene Wirkstoffe, die bestimmte Pilzarten abtöten. Bei einem schweren Fall des seborrhoischen Ekzems muss eventuell eine systemische Antipilztherapie in Erwägung gezogen werden. Bei dieser Maßnahme wird ein Befall mit den krankmachenden Pilzen nicht ausschließlich lokal mit Shampoos, sondern mit der Gabe von entsprechenden Medikamenten im gesamten Körper behandelt.
Das seborrhoische Ekzem an der Kopfhaut ist mit einer starken Schuppenbildung verbunden. Die Schuppen sind gelblich gefärbt und fettig. Sie resultieren aus einer übermäßigen Talgbildung der Kopfhaut. Aus diesem Grund setzen viele Betroffene geläufige Anti-Schuppen-Shampoos mit Selen ein. Die Shampoos zielen darauf ab, das überschüssige Fett von der Kopfhaut und aus den Haaren zu entfernen.
Einige Betroffene gehen gegen ihr chronisches seborrhoisches Ekzem mithilfe von ätherischen Ölen vor. Bestimmte Öle wie Lavendel-, Myrrhe-, Ringelblumen- und Teebaumöl wirken antimykotisch und können zur Linderung vom seborrhoischen Ekzem beitragen. Welche Öle dem einzelnen Patienten helfen, kann pauschal nicht gesagt werden. Hier hilft nur ausprobieren. Verschlimmert sich das Ekzem durch den Einsatz der Öle, müssen diese sofort abgesetzt werden. Für die Anwendung kann der Patient die Öle in ein handelsübliches Shampoo geben oder mit Wasser verdünnt auftragen.
aktualisiert am 13.09.2018
Volker Kittlas
Lektor, Arzt, Medizinredakteur
Die genaue Ursache ist bis dato noch nicht vollständig geklärt. Bisher gibt es nur geringe medizinische Forschungsgrundlagen, die die Ursachen vollends identifizieren und bestätigen. Tatsache ist, dass mikrobielle Einflüsse eine Rolle spielen. Bei denjenigen, die unter dem seborrhoischem Ekzem leiden, ist in den betroffenen Hautarealen ein höherer Gehalt an Bakterien sowie Hefepilzen (Malassezia furfur) auffindbar.
Darüber hinaus erhöhen Erkrankungen, die mit einer Immunschwäche einhergehen, z. B. eine HIV-Infektion, das Risiko eines seborrhoischen Ekzems.
Des Weiteren tritt das seborrhoische Ekzem gehäuft bei Patient*innen auf, die bestimmte Medikamente einnehmen, beispielsweise Betablocker. Dies kann zu einer erhöhten Schubaktivität führen.
Weitere Ursachen für das seborrhoische Ekzem können ebenso Stress, Umweltbelastungen oder klimatische Veränderungen sein. So bessern sich die Beschwerden beispielsweise in den Sommermonaten.
Das seborrhoische Ekzem (seborrhoische Dermatitis) tritt häufig an der Kopfhaut auf. Die Kopfhaut entzündet sich durch das Ekzem und beginnt zu schuppen. Viele Betroffene leiden unter dieser starken Schuppung. Ein Juckreiz oder gar ein Brennen durch das Ekzem kommt eher selten vor. Um ein seborrhoisches Ekzem am Kopf effektiv zu behandeln, empfehlen die Hautärzte heute spezielle Shampoos. Diese Shampoos müssen die Patienten über einen langen Zeitraum anwenden. Unter Umständen ist später der erneute Einsatz dieser Präparate nötig: Häufig tritt das seborrhoische Ekzem erneut auf oder ist chronisch. Das Ekzem zeigt sich hierbei in Schüben. Beispielsweise berichten viele Patienten, dass das Ekzem nach einer bestimmten Behandlungsdauer zurückgeht. Werden die Shampoos daraufhin abgesetzt, ist es häufig eine Frage der Zeit, bis sich das Ekzem erneut zeigt.
Tekenen van seborroïsch eczeem 1. Hyperproliferatie van de huid wordt veroorzaakt door malassezia-schimmels 2. Er ontstaan micro-ontstekingen op de hoofdhuid 3. Zichtbare vlokken worden gevormd
Seborroïsch eczeem wordt veroorzaakt door het korter worden van het celvernieuwingsproces op de hoofdhuid, wat leidt tot snelle afstoting van hoornachtige huidcellen die aan elkaar plakken en zo zichtbare schilfers op de hoofdhuid vormen. Dit proces kent vele oorzaken. Seborroïsch eczeem staat bekend als zijnde erfelijk, dus de kinderen van mensen die aan de aandoening lijden hebben meer kans om ook deze aandoening te krijgen. HHet is echter ook bekend dat de aandoening wordt veroorzaakt door een gistsoort die malassezia heet en goed gedijt op delen van de huid die zeer vet zijn en daar micro-ontstekingen veroorzaakt die leiden tot jeuk aan de huid en de hoofdhuid.
Andere factoren, zoals fysieke of emotionele stress, hormonale veranderingen, slechte eetgewoonten of alcoholgebruik, vermoeidheid, extreme weersomstandigheden, onregelmatig gebruik van shampoo, slechte reiniging van de huid en obesitas, zijn ook oorzaken voor een grotere kans op seborroïsch eczeem. Neurologische aandoeningen zoals de ziekte van Parkinson, hoofdletsel en een beroerte kunnen met seborroïsch eczeem worden geassocieerd. Het HIV-virus wordt ook genoemd in verband met een verhoogde kans op seborroïsch eczeem.