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Wie die Lichttherapie funktioniert, hängt davon ab, welche Art von Licht es sich handelt.
Eine erfolgreiche Lichttherapie erfordert eine Beleuchtungsstärke von mindestens 2.500 bis 10.000 Lux. Dafür wird ein spezielles Lichttherapiegerät benötigt, da normale Glühbirnen nur etwa 300 bis 800 Lux abstrahlen.
Die Lichtdusche sendet ein fluoreszierendes, diffuses Licht mit breitem Spektrum aus, was dem natürlichen Sonnenlicht am ehesten entspricht. Ihre Wirkung entfaltet die Lichttherapie vor allem durch die Aufnahme des Lichtes über die Netzhaut des Auges. Es gelangt so bis zum sogenannten Nucleus suprachiasmaticus, einem Teil des Gehirns, der eine entscheidende Rolle als Impulsgeber für den zikardianen Rhythmus (tagesrhythmisch) und damit auch für den Serotonin- und Melatonin-Spiegel spielt.
Normalerweise wirkt die Lichttherapie bereits nach drei bis vier Tagen. Zeigt die Lichttherapie in dieser Zeit keine Wirkung, kann die Beleuchtungsstärke erhöht oder die Beleuchtungsdauer verlängert werden. Auch eine zusätzliche abendliche Lichtdusche ist hilfreich. Die Lichttherapie dauert üblicherweise eine Woche, kann aber bei Rückfällen wiederholt oder regelmäßig angewendet werden. Um einer saisonal bedingten Depression vorzubeugen, beginnen einige Betroffene bereits im Oktober mit einer vorbeugenden Lichttherapie.
Bei der UV-A- oder UV-B-Phototherapie wird die Haut zwei bis drei Mal pro Woche zunächst mit einer geringen Dosis bestrahlt, die dann schrittweise gesteigert wird. Durch das UV-Licht werden verschiedene Entzündungszellen in der Haut gehemmt. Im Durchschnitt dauert die Phototherapie fünf bis acht Wochen.
Ein Spezialfall ist die Neugeborenengelbsucht. Dabei reichert sich ein Abbauprodukt von roten Blutkörperchen, Bilirubin, im Körper des Neugeborenen an und färbt Haut und Augen gelb. Übersteigt das Bilirubin einen bestimmten Wert, kann es zu Hirnschäden kommen. Dem kann mit einer Farblichttherapie entgegengewirkt werden. Dabei hilft kurzwelliges blaues Licht dem Neugeborenen, das Bilirubin schneller auszuscheiden.
Wie funktioniert die Lichttherapie der Haut?
Für die Lichttherapie der Haut werden die vom Sonnenlicht bekannten entzündungshemmenden Wellenlängen UV-A und UV-B (SUP Lichttherapie mit 311nnm) genutzt. Dabei gilt, je oberflächlicher die Erkrankung, desto kurzwelliger das Licht. Bei Neurodermitis wird das langwellige UV-A Licht genutzt, um weiter in die Tiefe der Haut zu gelangen, während bei Psoriasis und Juckreiz häufiger das kürzerwellige UV-B (SUP 311 nm) Licht zum Einsatz kommt. Mitunter werden auch durch die Kombination von UV-A und UV-B gute Ergebnisse bei diesen Erkrankungen erzielt.
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