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Die kleinen weißen Enoki-Pilze werden unter Lichtausschluss in Flaschen gezüchtet und bilden deshalb keine Farbpigmente aus. Zudem werden sie immer jung geerntet und entsprechen mit den winzigen weißen Köpfen einer gewissen kulinarischen Ästhetik, die in Asien geschätzt wird. Lässt man den Samtfußrübling wild gedeihen, wie in den Wäldern unserer Breitengrade, dann entwickelt er eine leuchtend orange Farbe. Sein Geschmack ist mild pilzig, leicht süßlich und erinnert angenehm an ein weichgekochtes Ei. Ich finde: Ein extrem guter und besonderer Speisepilz.
Woran ihr den Samtfußrübling genau erkennt und wo ihr ihn findet, könnt ihr in unserem detaillierten Pilz-Portrait nachlesen.
Henry, ein leidenschaftlicher Wildtierforscher, kombiniert sein Fachwissen in Biologie mit einem Gespür für das Geschichtenerzählen. Er ist Ihr Ansprechpartner, wenn es darum geht, die Geheimnisse des Tierreichs zu lüften.
Wenn Henry nicht gerade abgelegene Wälder erkundet, fotografiert er gerne Wildtiere und fängt ihr Wesen durch seine Linse ein.
22. März 2022 / Lesezeit: 6 Minuten
Sarah hat einen Hintergrund in Umweltwissenschaften und ist unsere Verfechterin von Naturschutz und Nachhaltigkeit. Sie widmet sich der Weitergabe ihres Wissens darüber, wie wir die vielfältigen Ökosysteme unseres Planeten schützen können.
Wenn sie sich nicht gerade für Mutter Natur einsetzt, kann man Sarah beim Wandern auf den Wegen oder bei der Freiwilligenarbeit in örtlichen Wildtier-Rehabilitationszentren antreffen.
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Längere Tage und wärmere Temperaturen stoßen eine Aufwachphase an, die mehrere Tage oder sogar Wochen andauern kann. Der ganze Organismus, der bei Wespen im Winter fast stillsteht, wird behutsam wieder angekurbelt. Die neue Königin erwacht so langsam, damit kurzfristige Temperatureinbrüche nicht noch zu einem späten Kältetod führen.
Ihre Bewegungen sind noch müde und schwach. Sie beginnt die Gelenke zu bewegen, putzt sich und streckt die Flügel. Der lange Winterschlaf macht hungrig und so beginnt der neue Lebenszyklus der Königin damit, dass sie sich startklar macht. Ihr erstes Ziel sind Blüten und Knospen, die sie mit neuer Energie versorgen und den Fortbestand eines neuen Wespenstaates sichern.
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Mehr als 20-mal so groß wie Deutschland, erstreckt sich der australische Kontinent über mehrere Klimazonen. Dementsprechend schwanken die Tagestemperaturen in den dortigen Sommermonaten Dezember bis Februar je nach Region. Im westlichen Perth und im Südosten von Australien (Canberra, Adelaide, Melbourne, Sydney, Brisbane, Gold Coast) erwarten Euch Temperaturen von 25-30°C.
Im Norden und im Outback wird es mit häufig über 35°C spürbar heißer, während in Tasmanien die Temperaturen nur etwa 20°C betragen. So vielfältig wie sein Klima ist auch Australiens Angebot an Sehenswürdigkeiten.
Das spektakuläre Great Barrier Reef, die Oper und die Harbour Bridge von Sydney sowie der Uluru sind nur einige Beispiele für unzählig viele touristische Anziehungspunkte.
Winterpilze kannte ich die längste Zeit meines (bisherigen) Lebens nicht. Für mich endete die Pilzsaison mit den letzten Trompetenpfifferlingen, die spätestens der erste Frost des Jahres zunächst zu Eispilzen fror und dann als Pilzruinen zurückließ. „Pilze sollte man nach dem ersten Frost nicht mehr sammeln“ – eine Weisheit, die ich unhinterfragt übernommen hatte. Dabei ist diese Aussage nicht ganz richtig. Korrekt ist: Die meisten Herbstpilze sind nach dem ersten Frost nicht mehr genießbar und unter umständen sogar leicht giftig, wenn sich die Eiweiße im Denaturierungsprozess (Verfall) zersetzen. Was die Weisheit allerdings außer Acht lässt ist, dass eine ganze Reihe von Pilzen erst im Winter, nach dem ersten Frost, beginnt zu wachsen – und zwar an Bäumen.