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Die beste Quelle, um Vitamin D zu erhalten, ist die Sonne.
Vitamin D kann nämlich aus Cholesterin in der Haut produziert werden, wenn wir uns Sonnenstrahlen aussetzen. Die ultravioletten UVB-Strahlen der Sonne liefern die Energie, die für den Ablauf dieser Reaktion benötigt wird (9).
Wenn du an einem Ort lebst, an dem es das ganze Jahr über viel Sonnenschein gibt, dann kannst du ausreichend Vitamin D bekommen, indem du einfach nach draußen gehst und ein paar Mal pro Woche ein Sonnenbad nimmst.
Denke aber daran, dass du einen großen Teil deines Körpers freilegen musst. Wenn du nur dein Gesicht und deine Hände der Sonnenstrahlung aussetzt, wird dein Körper deutlich weniger Vitamin-D produzieren.
Auch wenn du hinter einem Glas sitzt oder eine Sonnencreme verwendest, produziert dein Körper weniger oder gar kein Vitamin D.
Das macht den allgemeinen Rat, Sonnencreme zum Schutz vor Hautkrebs zu verwenden, höchst fragwürdig. Es erhöht das Risiko eines Vitamin-D-Mangels, der stattdessen zu anderen Krankheiten führen kann (10).
Das Sonnenlicht ist in vielerlei Hinsicht gesund, aber ein Sonnenbrand kann zu vorzeitiger Hautalterung führen und das Risiko von Hautkrebs erhöhen.
Wenn du lange Zeit in der Sonne bleibst, solltest du in den ersten 10-30 Minuten (je nach Sonnenempfindlichkeit) auf Sonnencreme verzichten und sie erst danach auftragen, um keinen Sonnenbrand zu riskieren.
Vitamin D wird im Körper für eine lange Zeit, meist über Wochen oder sogar Monate gespeichert, so dass du nur gelegentlich direkte Sonneneinstrahlung benötigst, um deine Vitamin D Werte angemessen zu halten.
Obwohl fette Fische wie Lachs, Makrele, Forelle, Thunfisch und Sardinen gute natürliche Quellen für Vitamin D sind, müsste man sie fast jeden Tag essen, um genug davon zu bekommen.
Vitamin D kaufen
Das Vitamin ist in verschiedenen Formen erhältlich. Ob flüssig, als Pulver oder in Tablettenform, Vitamin D sowohl in Apotheken als auch in Drogeriemärkten und bei Einzelhändlern erhältlich.
Auch online kannst du dir das Sonnenvitamin besorgen, doch es gibt einiges, was du bei der Einnahme von Vitamin D-Tabletten und anderen Präparaten beachten solltest.
Eines ist jedoch allen Formen gemeinsam, in denen du Vitamin D erstehen kannst: Du solltest es stets nur in Absprache mit deinem Arzt nehmen und nicht einfach so anfangen, das Vitamin einzunehmen.
Andernfalls besteht nämlich die Gefahr einer Überdosierung, die wie zuvor beschrieben unangenehme gesundheitliche Folgen haben kann.
Vitamin-Präparate sind eine sinnvolle Alternative für alle, die in Absprache mit ihrem Arzt ihren Vitamin-D-Wert aufbessern wollen. Nichtsdestotrotz sind die zahlreichen Säfte, Öle, Tropfen und Pulver, die Vitamin D enthalten, in letzter Zeit vermehrt in die Kritik geraten.
Diese Vermarktungstaktik habe zuvor schon andere Nährstoffe getroffen, beispielsweise Vitamin A und E.
Auch die Testergebnisse von Stiftung Öko-Test mahnen zur Vorsicht. Bei der Untersuchung von insgesamt 21 Vitamin-D-Präparaten haben lediglich fünf Produkte ein positives Ergebnis erzielt.
Die Kritikpunkte der Tester waren eindeutig: Sie bemängelten, dass der Vitamin-D-Gehalt in einigen der durchgefallenen Präparate teils deutlich über der empfohlenen Tageshöchstmenge von 20 Mikrogramm gelegen habe.
Weil der Nutzen von Vitamin D-Präparaten für gesunde, durchschnittlich aktive Menschen nicht belegt ist, macht es für diese nämlich keinen Sinn, sich das Vitamin zusätzlich zur Nahrung zuzuführen.
Vitamin D hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten große Beachtung im Mainstream gefunden. Die Forschung darüber hat viel Geld erhalten, und es wurden Hunderte von Studien durchgeführt.
Hier sind einige mögliche Vorteile, wenn du viel Vitamin D einnimmst:
Das ist eigentlich nur die Spitze des Eisbergs.
Ein niedriger Vitamin-D-Spiegel wurde mit allen möglichen Krankheiten in Verbindung gebracht, und es hat sich gezeigt, dass eine Nahrungsergänzung mit Vitamin D zahlreiche weitere Vorteile hat.
Denke jedoch daran, dass vieles davon nicht eindeutig nachgewiesen ist. Laut einer durchgeführten Überprüfung im Jahr 2014 sind weitere Beweise erforderlich, um viele dieser Vorteile zu bestätigen (27).
Außerdem ist Vitamin D keine einzelne Substanz, sondern eine Gruppe von Stoffen. Diese Substanzen wurden unter der Bezeichnung Vitamin D zusammengefasst, da sie auf ähnliche Art entstehen und wirken.
Der bekannteste Vertreter der Vitamin D-Gruppe ist der Stoff Cholecalciferol. Cholecalciferol wird auch Vitamin D3 genannt und ist die physiologisch wichtigste Variante des Vitamins. Denn Vitamin D3 ist das Produkt des Stoffwechselprozesses, bei dem UV-Strahlung in der Haut zu dem Vitamin umgebildet wird.
Das sogenannte Sonnenvitamin gehört zudem wie Vitamin A zu den fettlöslichen Vitaminen. Diese können im Gegensatz zu den wasserlöslichen Vitaminen, zum Beispiel Vitamin C, vom Körper gespeichert werden.
So ist es deinem Organismus möglich, einen Vorrat an Vitamin D anzulegen, von dem dein Körper an sonnenarmen Tagen zehren kann. Auf der anderen Seite erhöht sich dadurch allerdings auch das Risiko einer Vitamin D-Überdosierung.