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Wat is de beste bodylotion?

Inhaltsstoffe: Was das Kleingedruckte verrät

Die Haut ist unser größtes Organ. Sie schützt nicht nur unser Inneres, sondern nimmt über die Poren und Zellen auch Stoffe aus unserer Umwelt auf und lagert sie in die Fettschicht ein oder schickt sie in den Blutkreislauf. Deshalb ist es nicht egal, welche Inhaltsstoffe eine Bodylotion enthält, mit der wir uns sogar täglich eincremen.

Beim Vergleich von 35 Körperlotionen hat Ökotest in 12 Produkten kein Lilial, jedoch andere bedenkliche Inhaltsstoffe gefunden. Davon erhielten sechs Körperlotionen aufgrund der Inhaltsstoffe die schlechteste Schulnote „ungenügend“.

Zu den bedenklichen Inhaltsstoffen des Ökotest-Vergleichs zählen:

  • PEG/PEG-Derivate: Diese Polyethylenglykol-Verbindungen dienen als Emulgatoren und verbinden Öle und Fette mit Wasser. Der Nachteil: Sie können die Haut durchlässiger machen, auch für Schadstoffe.
  • BHT: Butylhydroxytoluol wird oft auch als E321 deklariert. Als Antioxidans macht es Lotionen länger haltbar. BHT steht im Verdacht, als Umwelthormon zu wirken, im Tierversuch traten auch Leberschäden auf.
  • Chlorphenesin: Der synthetische Konservierungsstoff wird häufig auch in Sonnencreme verwendet. Er kann Hautirritationen hervorrufen.
  • DEP: Diethylphthalat wird unter anderem als Weichmacher verwendet. DEP steht im Verdacht, hormonelle Reifungsprozesse im Körper zu stören.
  • MOAH: Silikone und Paraffine können in unzureichender Reinigung Mineralölkohlenwasserstoffe enthalten, die potenziell krebserzeugend sind.
  • Propylparaben: Dieser synthetische Konservierungsstoff steht im Verdacht, auch hormonell zu wirken und die Pubertät früher einsetzen zu lassen.

Doch auch Naturprodukte können in Kosmetika problematisch sein. In Körpermilch sind beispielsweise ätherische Öle, die bei empfindlicher Haut Reizungen verursachen oder auch Allergien auslösen können. Achtung, diese Stoffe werden auch von zertifizierter Naturkosmetik verwendet. Beispiele sind Duftstoffe wie:

Bewertungslegende

Soweit nicht abweichend angegeben, handelt es sich bei den hier genannten Abwertungsgrenzen nicht um gesetzliche Grenzwerte, sondern um solche, die von ÖKO-TEST festgesetzt wurden. Die Abwertungsgrenzen wurden von ÖKO-TEST eingedenk der sich aus spezifischen Untersuchungen ergebenden Messunsicherheiten und methodenimmanenter Varianzen festgelegt.

Bewertung Testergebnis Inhaltsstoffe: Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führen zur Abwertung um jeweils zwei Noten: a) PEG/PEG-Derivate, b) MOAH, c) halogenorganische Verbindungen (hier: Chlorphenesin), d) ein gemessener Gehalt von mehr als 1.000 mg/kg Diethylphthalat (in der Tabelle: "DEP stark erhöht"), e) ein gemessener Gehalt von mehr als 10 mg/kg polyzyklische Moschusverbindungen (hier: Galaxolid/HHCB, in der Tabelle: "künstlicher Moschusduft") und/oder Cashmeran, f) deklarationspflichtige Duftstoffe, die Allergien auslösen können (hier: Cinnamal).

Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) mehr als 1 Prozent Silikonverbindungen und/oder Paraffine/ künstliche paraffinartige Stoffe, b) BHT, c) deklarationspflichtige Duftstoffe, die Allergien auslösen können (hier: Cinnamylalkohol, Hydroxycitronellal).

Bewertung Testergebnis Weitere Mängel: Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führten zur Abwertung um zwei Noten: Silikone (hier: Dimethicone, Cyclohexasiloxane), wenn nicht schon wegen Silikonen unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe abgewertet wurde, und/oder synthetische Polymere als weitere Kunststoffverbindungen (hier: Acryl- und/oder Methacryl (Co- und Cross-)Polymere).

Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) Umkarton, der kein Glas schützt, b) ein Anteil von Rezyklaten (Post-Consumer-Rezyklat, PCR) von weniger als 30 Prozent in Relation zum Gesamtgewicht der Kunststoffverpackung, keine Angabe hierzu und/oder kein ausreichender Nachweis auf unsere Anfrage hierzu.

Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das "mangelhaft" ist, verschlechtert das Gesamturteil um zwei Noten. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das "befriedigend" oder "ausreichend" ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das "gut" ist, verschlechtert das Gesamturteil nicht.

Hormonverdächtiger Duftstoff entdeckt

Wo anfangen mit den Kritikpunkten? Vielleicht bei der Duftmarke, über die sich drei geprüfte Designerprodukte definieren: Calvin Klein, Jean Paul Gaultier und Jill Sander. Sie enthalten den polyzyklischen Moschusduft Galaxolid.

In der getesteten Bodylotion von Jean Paul Gaultier und der von Jil Sander steckt obendrein der synthetische Duftstoff Cashmeran, und davon reichlich. Beide Verbindungen reichern sich im menschlichen Fettgewebe an.

Galaxolid steht im Verdacht, das Hormonsystem zu beeinträchtigen. Ob das stimmt, muss abschließend geklärt werden – dazu läuft derzeit im Rahmen des EU-Aktionsplans CoRAP eine Neubewertung des Duftstoffs.

Woran jedoch kein Zweifel besteht: Galaxolid ist sehr schwer abbaubar und wurde schon überall in der Umwelt nachgewiesen. In Flüssen und Klärschlämmen, im Nordseewasser, sogar in Muttermilch. Verzichtbar finden wir auch Duftstoffe mit allergischem Potenzial wie Cinnamal oder Hydroxycitronellal, die in einigen Lotionen zu Minuspunkten führen.

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