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Den verschiedenen Ekzemformen beim Baby (wie beispielsweise dem toxischen und allergischen Kontaktekzem, dem atopischen Ekzem oder dem seborrhoischen Ekzem) liegen zwar verschiedene Ursachen und Mechanismen der Krankheitsentstehung zugrunde, jedoch münden schließlich alle in einer typischen Ekzemreaktion, welche auf einer Störung der Barrierefunktion der Haut basiert.
Typische Lokalisation von Ekzemen beim Baby sind der behaarte Kopf, das Gesicht, insbesondere Wangen und um den Mund herum (lat.: perioral), sowie die Füße, die Hände und der Po.
Die genannten Ekzemformen können aber auch chronifizieren. Das bedeutet, dass Ekzeme beispielsweise durch fortbestehende Reizung durch den Auslöser nicht abheilen, sondern chronisch (lang anhaltend) werden. Wieder sind Rötung, Schwellung und Bläschenbildung die Folge. Zudem können sich Knötchen bilden. Schließlich kommt es zu einer Verdickung, Austrocknung und Schuppung der Haut, was als Lichenifikation bezeichnet wird und typisch für chronische Ekzeme ist.
Ist das Baby mit allergen Stoffen, wie beispielsweise Nickel in Kontakt gewesen, könnte dies ein Hinweis auf das Vorliegen eines allergischen Kontaktekzems sein.
Das Vorliegen von weiteren Erkrankungen des Babys, beispielsweise allergisches Asthma oder Heuschnupfen, können den Verdacht auf ein atopisches Ekzem (Neurodermitis) lenken. Das Auftreten von Asthma, Heuschnupfen oder Neurodermitis in der Familie würden die Verdachtsdiagnose dann zusätzlich erhärten.
Auch die Frage nach verwendeten Hautpflegeprodukten beim Baby kann sinnvoll sein, um beispielsweise das seborrhoische Ekzem zu diagnostizieren.
Auch wenn das Zahnen der häufigste Grund für rote Backen sind, gibt es viele weitere Ursachen, die für diese Symptomatik infrage kommen können. Um herauszufinden, was der Auslöser ist, sollten Sie Ihr Kind gut beobachten und auch weitere Symptome berücksichtigen.
Eine harmlose Erklärung dafür, dass ein Baby rote Wangen hat, ist eine noch nicht vollständig ausgebildete Wärmeregulation des Körpers. Das bedeutet, dass ein Säugling noch nicht in der Lage ist, die eigene Temperatur entsprechend der äußeren Einflüsse zu regulieren.
Aus diesem Grund schwitzen vor allem Babys noch sehr viel. Die unnötig produzierte Wärme wird zu einem großen Teil über den Kopf abgegeben. In diesem Zusammenhang treten rote Wangen auf, die auch als Schlafbäckchen bezeichnet werden.
Um die Babyhaut vor Kälte zu schützen, sollten Sie sie regelmäßig eincremen.
Aber auch durch Toben und Spielen können Babys und Kleinkinder rote Bäckchen bekommen. Diese treten entweder durch die Erschöpfung oder auch durch die damit einhergehende Müdigkeit auf. Viele Eltern berichten, dass ihre Kinder rote Wangen und glasige Augen bekommen, wenn es langsam Schlafenszeit ist.
Sind die Temperaturen draußen oder innerhalb der eigenen vier Wände sehr hoch, kann es außerdem zu einer Überhitzung kommen, die ebenfalls mit roten Wangen einhergeht. Dies zeigt sich besonders dann, wenn die Kinder zu warm angezogen oder nicht ausreichend vor der Sonne geschützt sind. Sorgen Sie in diesem Fall so schnell wie möglich für eine Abkühlung. Im schlimmsten Fall kann eine Überhitzung lebensbedrohlich werden.
Das Zahnen ist nicht der einzige Grund für glühende Bäckchen. Neben harmlosen Ursachen können auch verschiedene Krankheiten Auslöser für Ausschläge und Rötungen sein.
Übrigens: Bei einem allergisch bedingten Ausschlag sind in vielen Fällen nicht nur die Wangen betroffen. Auch Kinn, Stirn, Hals, Oberkörper, Arme und Beine können reagieren. Fieber tritt in der Regel nicht auf.
Baby-Akne
Rote Pickelchen und raue Haut auf den Wangen können bei ganz kleinen Babys auch auf Baby-Akne hindeuten. Der Auslöser für die Hautreizung ist der von mütterlichen Hormonen geprägte Hormonspiegel deines Babys. Hatte er Zeit, sich nach der Geburt wieder einzupendeln, wird die harmlose Neugeborenenakne ganz von selbst verschwinden.
Kälteeinwirkung
Ihr habt einen langen Winterspaziergang gemacht und euer Kleines hat jetzt flammend rote Apfelbäckchen? In diesem Fall hat die Natur ein Notfallprogramm angeworfen: Um die Haut, die der Kälte ausgesetzt ist, zu erwärmen, werden die Blutgefäße geweitet. So kann mehr warmes Blut in diese Region fließen und sie aufzuwärmen. Zum Schutz der Haut gegen Kälte ist es gut, die zarte Haut vorher mit einer Fettcreme einzuschmieren.
Schlafbäckchen
Babys können die eigene Körpertemperatur noch nicht gut regulieren. Überschüssige Wärme wird über den Kopf abtransportiert. Das äußert sich nach einer Runde Spielen und Toben oft in einem heißen Kopf und den sogenannten Schlafbäckchen. Sie treten meist auch noch auf, wenn das Kind müde wird und schon auf dem Weg ins Land der Träume ist, daher der süße Name. Ober wenn Kinder gerade aufgewacht sind. Schlafbäckchen sind also völlig normal und gehören zu den harmlosen Ursachen für rote Babywangen.
Überhitzung
Ist euer Kleines zu warm angezogen, ist die Temperatur im Schlafzimmer zu hoch, oder hat sich euer Baby ungeschützt in der Sonne aufgehalten, beginnen die Wangen aus demselben Grund zu glühen. Auch dann handelt es sich bei den roten Wangen nicht um einen Ausschlag, sie deuten auf eine Überhitzung hin. Sorgt unbedingt schnell für Abkühlung. Oft reicht es zur Linderung schon, wenn ihr einige Kleidungsstücke auszieht. Eine starke Überhitzung kann für Babys lebensgefährlich sein.