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Secara umum, infeksi akibat virus herpes jarang menimbulkan komplikasi serius. Komplikasi infeksi virus herpes biasanya terjadi pada kondisi tertentu. Misalnya, penderita herpes simpleks yang juga menderita HIV biasanya mengalami gejala herpes yang lebih parah dan lebih sering kambuh.
Komplikasi akibat infeksi virus herpes juga bisa tergantung pada jenis virus yang menginfeksi. Saat terinfeksi virus herpes simpleks, berikut ini adalah beberapa komplikasi yang bisa timbul:
Pada cacar air, risiko terjadinya komplikasi umumnya akan meningkat pada anak-anak, lansia, ibu hamil, atau orang yang daya tahan tubuhnya lemah. Beberapa komplikasi yang bisa terjadi akibat cacar air adalah:
Cacar air pada ibu hamil yang tidak ditangani dengan benar dapat meningkatkan risiko terjadinya gangguan pada janin. Gangguan tersebut bisa berupa gangguan penglihatan, retardasi mental, pertumbuhan lambat, atau kepala yang berukuran lebih kecil.
Sementara itu, komplikasi yang bisa terjadi akibat herpes zoster adalah:
Verantwortlich für die unangenehm juckenden, schmerzenden und nässenden Fieberbläschen ist eine Infektion mit dem Herpes-simplex-Virus Typ 1, abgekürzt HSV-1.
Ungefähr 80 Prozent der Erwachsenen in Deutschland infizieren sich – meist bereits im Kleinkindalter – mit dem Virus.
Jeder Mensch, der HSV-1 in sich trägt, kann Lippenherpes bekommen. Manchmal dauert es viele Jahre bis zum ersten Ausbruch, auf den mitunter weitere folgen. Es kann aber auch sein, dass man nie erkrankt, wenn das Immunsystem es schafft, das Virus dauerhaft in Schach zu halten.
Das bedeutet, niemand ist sicher vor Herpes geschützt. Es besteht immer die Möglichkeit, dass er ausbricht.
Hat man sich einmal mit HSV-1 angesteckt, verbleiben die Viren lebenslang im Körper und nisten sich in einer Art Ruhemodus ein.
Bei einer Erst-Infektion gelangt das Virus zunächst über kleine Verletzungen in die Haut oder die Schleimhaut. Dort vermehrt es sich und ruft die typischen geschwürartigen Veränderungen und Bläschen hervor.
Nach Abklingen der Infektion wandert das Virus von der oberen Hautschicht entlang der Nervenfasern in Richtung Gehirn oder Rückenmark und setzt sich in den jeweiligen Nervenknoten (Ganglien) fest – seinem Ruheort.
Das ruhende Virus kann unter bestimmten Bedingungen wieder aktiv werden. Man bezeichnet diesen Prozess als Reaktivierung. Dann wandert das Virus entlang der Nervenfasern zurück in Richtung Hautoberfläche und vermehrt sich dort: Die Bläschenbildung beginnt.
Faktoren, die Herpesviren aktivieren können, sind zum Beispiel:
Wenn von "Herpes" die Rede ist, dann sind damit für gewöhnlich die von Herpes-simplex-Viren ausgelösten Krankheitsbilder gemeint. Die Erreger, die sich weiter in Typ 1 (HSV-1) und Typ 2 (HSV-2) untergliedern, verursachen hauptsächlich Genital- und Lippenherpes.
Herpes vom Typ 1 ist vor allem für Herpes an Lippe oder Mund verantwortlich, Typ 2 findet man bei Genitalherpes. Gelangen Viren – etwa bei Sexualpraktiken – vom Genitalbereich auf die Lippen, ist es auch umgekehrt möglich. Sowohl Typ 1 als auch Typ 2 treten folglich sowohl an Lippen als auch im Genitalbereich auf.
Die Übertragung von Lippenherpes erfolgt in der Regel per Schmierinfektion, also etwa durch eine direkte Übertragung der Viren von einer Person auf eine andere. Nach der Erstinfektion, die meist am schwersten verläuft, kommt es häufig zu wiederkehrenden Ausbrüchen von Lippenherpes. Ärzte bezeichnen dies als Reaktivierung. Dies ist möglich, weil die Herpes-Viren nach der Erstinfektion lebenslang im Körper verbleiben.
Lippenherpes (Herpes labialis) ist eine ansteckende Infektion mit Herpesviren – genauer gesagt mit Herpes-simplex-Viren Typ 1.
Bricht der Herpes zum ersten Mal aus, äußert sich das häufig durch Entzündungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches. Die für viele Menschen bekannten schmerzenden kleinen Bläschen auf der Lippe bilden sich meist dann, wenn der Herpes wiederholt ausbricht.
Häufig kommen die Bläschen bei Stress oder Fieber zum Vorschein. Umgangssprachlich bezeichnet man sie daher als Fieberbläschen.
Die Ansteckung mit Herpesviren geschieht meist unbemerkt und häufig bereits vor dem sechsten Lebensjahr.
Viele Virusträger und Virusträgerinnen bekommen ihr ganzes Leben lang keine Bläschen. Doch für 20 bis 40 Prozent der Infizierten wird Lippenherpes zum wiederkehrenden Ärgernis.
Besonders betrifft dies Personen, deren Immunabwehr vorübergehend oder dauerhaft eingeschränkt ist, zum Beispiel:
Lippenherpes zeigt sich am häufigsten im Bereich der Lippen, am Naseneingang und im oder um den Mund herum. Mitunter tritt er an den Ohrläppchen, auf den Wangen, am Auge und Gesäß auf – bei Kleinkindern auch an den Fingern.
Manchmal passiert es, dass sich Lippenherpes über den ganzen Körper ausbreitet. Gelangen die Erreger in den Genitalbereich, können sich Herpesbläschen an den Geschlechtsorganen bilden.
Gerade bei kleinen Kindern kann Lippenherpes in Form von Mundfäule in Erscheinung treten – medizinisch Stomatitis aphtosa genannt. Die Anzeichen dafür sind unter anderem geschwürartig zerfallende Bläschen im Mund, die stark schmerzen und hohes Fieber mit sich bringen können.
Wer selbst noch nicht betroffen war, hat sie bestimmt schon einmal bei anderen gesehen: die klassische "Herpes-Lippe". Symptome wie Jucken, Kribbeln und Schmerzen treten dabei meist zuerst auf, bevor dann schließlich die typischen Bläschen entstehen. Allerdings zeigt der Großteil der Menschen, die sich mit Herpes simplex infizieren, gar keine Symptome. Ein Herpes-Krankheitsverlauf ohne Bläschen ist entsprechend möglich.
Luise Heine ist seit 2012 Redakteurin bei Netdoktor.de. Studiert hat die Diplombiologin in Regensburg und Brisbane (Australien) und sammelte als Journalistin Erfahrung beim Fernsehen, im Ratgeber-Verlag und bei einem Print-Magazin. Neben ihrer Arbeit bei NetDoktor.de schreibt sie auch für Kinder, etwa bei der Stuttgarter Kinderzeitung, und hat ihren eigenen Frühstücksblog „Kuchen zum Frühstück“.
Neun von zehn Erwachsenen tragen das Herpesvirus in sich - auch wenn es nicht bei jedem ausbricht. Höchste Zeit, sich mit dem unerwünschten Untermieter etwas genauer auseinanderzusetzen. Wir haben ein paar Fakten über Herpes zusammentragen, die Sie bestimmt noch nicht kennen.
Fast alle Erwachsenen tragen das Herpes-Virus in sich – aber nur bei wenigen bricht Herpes immer wieder aus. Schottische Forscher haben nun eine Erklärung für die unterschiedliche Anfälligkeit gefunden: Sie liegt in den Genen. Das Immunsystem von Menschen, die immer wieder Lippenherpes bekommen, könne das Virus aufgrund einer Genmutation nicht so effektiv bekämpfen.
Es dürfte an der steigenden Verbreitung sexueller Praktiken wie Cunnilingus (Befriedigung der Frau mit dem Mund) oder Fellatio („blow job“) liegen, dass Herpesausbrüche im Genitalbereich immer häufiger auch von Typ-1-Viren ausgelöst werden. Dergleichen ließ jedenfalls die WHO verlauten. Wer also Herpesbläschen an der Lippe hat, sollte diese aus dem Liebesspiel vorübergehend raushalten.
Herpesviren verbringen die meiste Zeit in einer Art Schlummerzustand in den Nervenzellen. Dort warten sie auf eine günstige Gelegenheit, etwa eine kleine Schwäche des Immunsystems aufgrund von Stress, um erneut auszubrechen. Der Dämmerzustand hat für die Viren einen großen Vorteil: Wo sie sich befinden, kommen weder das Immunsystem noch Medikamente hin. Das Virus ist im Schlaf sozusagen unverwundbar. Es wacht allerdings öfter auf, als man denkt .