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Varicella-zoster-virus (VZV) smitter hovedsagelig via inhalation af kontaminerede væskedråber (luftbåren smitte). Primærinfektionen giver skoldkopper (varicella). Efter heling af primærinfektionen ligger virusset gemt i latent fase i rygmarvens dorsale ganglier eller i kranienervernes kerner. Reaktivering kan fx ske i tilfælde af nedsat immunforsvar, stress, traumer eller høj alder og fører til udvikling af helvedesild (zoster).
Klinik
Ved primærinfektion (varicella) ses udslæt med vesikler, som kan forekomme på hele kroppen, herunder i mundhule og i øjenslimhinde. Der er hyppigt feber, typisk 38-39 grader. Ved reaktivering (zoster, helvedesild) ses mange vesikler svarende til et dermatom.
En del patienter oplever paræstesier, stikkende fornemmelse eller følelsesløshed i området, inden de kliniske symptomer viser sig. Tilstanden er næsten altid unilateral og rammer oftest thoraxregionen, men udslæt i ansigtet og mundhulen kan undertiden forekomme. Vesiklerne brister efter nogle dage og efterlader væskende sårskorper, der langsomt heler. Tilstanden er meget smertefuld, og der kan opstå langvarige postherpetiske neuropatiske smerter. Risikoen stiger med patientens alder, samt hvis der ikke indsættes behandling inden for tre døgn.
Differentialdiagnostik
Vesikler og skorper ser ud som ved HSV-infektion, men er næsten altid unilaterale, hvorimod HSV har større tendens til at krydse midtlinjen. Endvidere er der stærke smerter ved zoster, hvilket er årsagen til betegnelsen helvedesild.
Udredning
Diagnosen kan oftest stilles på det kliniske billede. I tvivlstilfælde kan PCR-teknik anvendes.
Behandling
Skoldkopper heler uden behandling, og der er sjældent grund til behandling af primærinfektionen. På grund af den store risiko for postherpetisk smerte bør en reaktivering af VZV (zoster) behandles med antivirale farmaka. Behandlingen bør indsættes, så snart man får mistanke om oral zoster, da de første 72 timer er kritiske. Patienten bør straks henvises til egen læge for behandling, herunder stillingtagen til læsioner andre steder på kroppen.
Herpes im Mund, auch Stomatitis aphthosa, Gingivostomatitis herpetica oder Mundfäule genannt, tritt hauptsächlich im Kindesalter auf. In der Regel bei Kleinkindern vor dem fünften Lebensjahr. Die meisten Ansteckungen verlaufen jedoch unkompliziert und ohne eine ausgedehnte Beteiligung der Mundschleimhaut. Erwachsene sind eher selten betroffen – wenn, dann häufig verbunden mit einer ausgeprägten Immunschwäche.
Der Erreger von Herpes im Mund ist das Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1). Zur Übertragung kommt es bei Neugeborenen meist durch die Mutter. Später erfolgt die Ansteckung meist durch eine Tröpfcheninfektion, also über die Luft, bei engem Körperkontakt über Nießen, Sprechen oder Husten oder durch Kontakt mit viruslastigem Speichel wie zum Beispiel durch Küssen.
Herpes im Mund zeigt sich bei der Ansteckung, also der Erstinfektion, oft durch hohes Fieber und plötzliches Auftreten von mehreren Bläschen im Mund. Die Entzündung der Mundschleimhaut ist meist sehr schmerzhaft. Betroffen ist vor allem der Bereich zwischen den Zähnen und Lippen oder Wangen (Vestibulum oris).
So lange der Körper Viren ausscheidet, ist eine aktive Herpes-simplex-Erkrankung ansteckend. Ein Ansteckungsrisiko besteht manchmal bereits kurz vor Auftreten der ersten Symptome und noch einige Tage danach. Das Ansteckungsrisiko hängt zudem von der sogenannten Viruslast ab. Je mehr Viren der Körper ausscheidet, desto größer das Übertragungsrisiko.
Verschiedene Medikamente und sonstige Maßnahmen lindern die Beschwerden – restlos beseitigen lassen sich die auslösenden Herpesviren aber nicht.
Gegebenenfalls verschreibt der Arzt bei Mundfäule antivirale Medikamente (Virustatika). Sie bremsen eine weitere Vermehrung der Viren, reduzieren dadurch die Entzündung und lindern Schmerzen.
Am häufigsten verordnet der Arzt hierfür den Wirkstoff Aciclovir als Salbe oder Creme. Haben sich die Herpesviren allerdings schon stark im Körper ausgebreitet, müssen die antiviralen Substanzen als Tabletten oder Suspension eingenommen oder sogar im Krankenhaus als Infusion verabreicht werden.
Bei einer zusätzlichen Infektion mit Bakterien verschreibt der Arzt bei Mundfäule ein Breitbandantibiotikum.
Gerade Kinder verlieren schnell an Kraft, wenn sie aufgrund der Schmerzen nicht genug essen und trinken wollen. Deshalb wird es in einigen Fällen nötig, ihnen im Krankenhaus per Infusion hochkalorische Flüssignahrung zuzuführen.
Kindern und Kleinkindern bereitet das Essen und Schlucken bei Mundfäule große Schmerzen. Geben Sie Ihrem Kind deshalb weiche und kühle Nahrung wie abgekühlten Milchreis oder kalte Nudeln, kalten Joghurt, Pudding oder Eiscreme. Vermeiden Sie scharfe, saure, heiße oder harte Nahrung sowie Obstsäfte (wegen der enthaltenen Säure)!
Außerdem ist es wichtig, viel zu trinken. Am besten Wasser, kalten Kamillentee oder kühle Milch. Leichter geht das mit einem Strohhalm.
An folgenden Körperteilen treten winzige Bläschen auf:
Die Haut um die Bläschen ist häufig gerötet.
Die erste orale Infektion mit HSV verursacht in der Regel viele schmerzhafte Läsionen im Mund (Gingivostomatitis herpetica). Gingivostomatitis herpetica tritt meistens bei Kindern auf.
Betroffene fühlen sich abgeschlagen, haben Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen.
Die Mundgeschwüre können 10 bis 19 Tage lang anhalten und sind oft so unangenehm, dass Essen und Trinken zur Qual werden. Infolgedessen kann es zu Dehydratation kommen. Gelegentlich entwickeln sich keine Symptome.
Bei Rückfällen wird in der Regel eine Anhäufung von Bläschen am Lippenrand gebildet.
Das Lippenbläschen wird auch Fieberbläschen genannt (weil es oft durch Erkältungen oder Fieber ausgelöst wird). Andere Auslöser sind eine übermäßige Aussetzung der Lippen gegenüber Sonnenlicht, Angstzustände, bestimmte zahnmedizinische Verfahren und alles, was die körperlichen Abwehrkräfte gegenüber Infektionen schwächen kann.
Bild mit freundlicher Genehmigung von Dr. Herrmann über die Public Health Image Library der Centers for Disease Control and Prevention.
Genitalherpes verursacht schmerzhafte Bläschen im Genital- und/oder Analbereich. Bei Frauen können sich auch im Inneren der Scheide oder am Gebärmutterhals Bläschen bilden. Innen liegende Bläschen sind weniger schmerzhaft und nicht sichtbar. Die Bläschen entwickeln sich 4 bis 7 Tage nach der Infektion. Die Bläschen verschwinden wieder, können aber erneut auftreten, da das Virus den Körper nie wirklich verlässt. Die Bläschen bei einer ersten Infektion im Genitalbereich sind meistens schmerzhafter, langwieriger und weiter verbreitet als bei einer erneut auftretenden Infektion.