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Es gibt keine antivirale Behandlung, die eine Herpesinfektion heilen könnte. Die Behandlung der ersten oralen oder genitalen Infektion verhindert auch nicht den chronischen Befall der Nerven. Antivirale Medikamente wie Aciclovir, Valaciclovir oder Famciclovir können allerdings die Beschwerden bei einem wiederholten Ausbruch ein wenig lindern und um ein bis zwei Tage verkürzen (siehe die Tabelle Einige antivirale Medikamente gegen Infektionen mit Herpesviren ). Die Behandlung ist am effektivsten, wenn sie innerhalb weniger Stunden nach dem Einsetzen der Symptome begonnen wird, am besten bereits beim ersten Anzeichen von Kribbeln und Unbehagen, noch bevor Bläschen auftreten. Bei Patienten, die unter häufigen und schmerzhaften Attacken leiden, lässt sich die Zahl der Ausbrüche durch die dauerhafte tägliche Einnahme von Virostatika verringern (sogenannte suppressive Therapie). Die Einnahme von Virostatika beseitigt jedoch das Ansteckungsrisiko nicht unbedingt. Die meisten Virostatika sind nur auf Rezept erhältlich.
Penciclovir-Salbe wird tagsüber, d. h., solange die Patienten wach sind, alle 2 Stunden aufgetragen und kann die Heilungszeit und die Symptomdauer von Lippenherpes um etwa einen Tag verkürzen. Auch rezeptfreie Cremes, die Docosanol enthalten (5-mal pro Tag angewendet), können Beschwerden lindern. Aciclovir, Valaciclovir oder Famciclovir, die einige Tage lang geschluckt werden, sind gegen wiederholt auftretende Fieberbläschen möglicherweise am wirksamsten.
Bei schweren HSV-Infektionen, einschließlich HSV-Enzephalitis und Infektionen bei Neugeborenen , wird Aciclovir intravenös verabreicht. Wenn das Virus gegen Aciclovir resistent wird, was sehr selten vorkommt, kann Foscarnet intravenös verabreicht werden.
Die Herpes-simplex-Keratitis kann mit Trifluridin-Augentropfen behandelt werden. Ein Augenarzt sollte die Behandlung überwachen.
Bei Menschen, die nur minimale Beschwerden haben, besteht die einzige nötige Behandlung gegen wiederkehrenden Lippen- oder Genitalherpes darin, den infizierten Bereich beispielsweise durch behutsames Waschen mit Seife und Wasser sauber zu halten. Um Schmerzen und Schwellungen zu lindern, kann man auch Eis auflegen.
Therapiert wird Herpes simplex vorrangig mit Virostatika (Medikamente gegen Viren). Gängige Präparate sind Aciclovir oder Penciclovir. In leichten Fällen wird eine Creme für die Haut mit den ensprechenden Wirkstoffen verordnet. Bei schwerwiegenden Erkrankungen oder abwehrgeschwächten Menschen können die Medikamente auch in Tablettenform oder als Infusion verabreicht werden. Eine Alternative sind Herpespflaster, die durch Hydrokolloide ein feuchtes Polster um die Bläschen herum bilden und auf diese Weise eine Ausbreitung verhindern.
Die Krankheit an sich ist nicht heilbar. Es kann lediglich der akute Ausbruch behandelt werden. Der Krankheitsverlauf wird durch die Medikamente verkürzt und abgemildert. Die Viren in den Nervenzellen konnten bisher durch keine Therapie vernichtet werden.
Eine Rezidive geht häufig mit einer immungeschwächten Situation einher, beispielsweise mit einer Erkältung. Um eine Reaktivierung der Viren zu vermeiden, ist eine gesunde Ernährung mit vielen Vitaminen wichtig. Bei einem akuten Ausbruch ist der Hautkontakt mit anderen Personen zu vermeiden. Bei HSV-2 sollte während einer Rezidive kein Geschlechtsverkehr stattfinden.
Im Vergleich zur Erstinfektion fällt eine erneute Ansteckung an der Erkrankung Herpes Simplex deutlich schwächer aus. Das liegt daran, dass der Körper bereits mit dem Virus vertraut ist und dadurch schneller wirksame Abwehrmechanismen etabliert. Nicht selten bemerken Betroffene Herpes Simplex im Wiederholungsfall gar nicht. Bleiben Beschwerden hingegen dauerhaft bestehen, sollten Patienten unbedingt einen Arzt aufsuchen.
Eine wirksame Impfung gibt es bisher nicht. Für Vorbeugemaßnahmen tragen Patienten selbst Verantwortung. Sie sollten ihr Immunsystem stärken, indem sie sich ausgewogen ernähren, sich regelmäßig bewegen und ausreichend schlafen. Dauerhafter Stress kann ebenso zur Schwächung des Immunsystems beitragen. Bei Kontakt zu fremden Geschlechtspartnern empfiehlt sich die Verhütung. Nach einem Abklingen der Beschwerden ist die Fortführung eines normalen Lebens möglich. Komplikationen sind nicht zu erwarten.
Bei einem Menschen, der einmal im Laufe seines Lebens mit dem Herpesvirus infiziert wurde, verbleibt die Erkrankung latent in den Nervenknoten (Ganglien) des Körpers.
Die Erstinfektion kann symptomlos verlaufen. Das Virus ruht lebenslang im Körper, was als persistierende Infektion bezeichnet wird. Tatsächlich ist die Erkrankung auch in diesem Zustand übertragbar. HSV-1, der vorwiegend als Lippenbläschen in Erscheinung tritt, wird bereits im Kindesalter weitergegeben.
Dies geschieht entweder über den direkten Schleimhautkontakt (z.B. Küssen) oder als Tröpfcheninfektion durch die Luft (z.B. Niesen, Anhauchen). Eine Ansteckung mit HSV-2 kommt vorwiegend beim Geschlechtsverkehr zustande. Die Infektion zählt daher zu den sexuell übertragbaren Krankheiten.
The symptoms of an HSV infection vary according to the specific type of infection:
Someone with HSV doesn’t transmit (or “shed”) the virus from every part of their body. They only shed it from the area that’s infected. Usually, that’s the part of their body where HSV first entered.
For example, someone with genital herpes can transmit the virus through the skin, mucosa and bodily fluids in their genital area only. They won’t spread HSV through their saliva — the exception, of course, is if they also have oral herpes (we’ll return to this later).