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Lichttherapie lampen voor eczeem - Effectieve behandeling en praktische tips

Ablauf einer Lichttherapie

Eine eigene Lichttherapie mit einer Lichtdusche zu Hause unterliegt nicht einem zwingendem Termindruck wie bei einer Behandlung unter ärztlicher Aufsicht.
Allerdings sollte bei einer Lichttherapie in den heimischen vier Wänden doch auf einige Dinge geachtet werden.

Ganz abzuraten ist von der abendlichen Lichtdusche. Zu dieser Zeit soll der Körper eigentlich auf die nächtliche Ruhephase eingestimmt werden und nicht neue Energie tanken. Allerdings ist das eine Regel, die auch gebrochen werden kann. Wer zur Nachtschicht muss, kann sich damit für die Nacht Energie tanken – der Schlafrhythmus ist eh schon durcheinander.
Wichtig ist es auch, eine Regelmäßigkeit einkehren zu lassen und die ersten 14 Tage jeden Tag die Tageslichtlampe zu nutzen. Auch an Tagen, an denen es einem vielleicht richtig gut geht.

Dauer der täglichen Lichtdusche

Die Dauer der täglichen Anwendung hängt von der Tageslichtlampe ab. Moderne Geräte verfügen über eine Lichtstärke von 10000 Lux, schwächere Geräte bieten lediglich 2500 Lux Leistung. Aus der Leistung des Lichttherapiegeräts ergibt sich auch die Dauer der Anwendung.
Bei einer Leistung von 10000 Lux genügen täglich bereits 30 bis 40 Minuten, vorausgesetzt der Abstand zur Lampe beträgt 20 bis 25 Zentimeter.

Wird der Abstand auf 50-70 Zentimeter vergrößert, verringert sich die Leistung und die Dauer erhöht sich. Bei diesem Abstand zum Lichttherapiegerät empfiehlt sich eine tägliche Dauer von 2 Stunden.

Dabei ist man aber nicht dazu verdammt, tatenlos vor der Lampe zu sitzen. Wer sowieso morgens Zeit am Computer, mit dem Frühstück oder mit der Tageszeitung verbringt, kann währenddessen einfach die Tageslichtlampe einschalten.

Der nötige Abstand zur Lichtdusche

Auch wenn die Lampe direkt neben einem steht: das Licht der Lampen ist sehr weich und blendet nicht. Trotzdem sollte die Lampe außerhalb des direkten Blickfeldes stehen. Als komfortabler Abstand haben sich ca. 50cm bewährt.
Ein größerer Abstand sorgt allerdings für weniger Effizienz des eingesetzten Tageslichts der Lampe, da die Lux-Zahl sich danach deutlich verringert.

Wie funktioniert die Lichttherapie?

Wie die Lichttherapie funktioniert, hängt davon ab, welche Art von Licht es sich handelt.

Was passiert bei einer klassischen Lichttherapie?

Eine erfolgreiche Lichttherapie erfordert eine Beleuchtungsstärke von mindestens 2.500 bis 10.000 Lux. Dafür wird ein spezielles Lichttherapiegerät benötigt, da normale Glühbirnen nur etwa 300 bis 800 Lux abstrahlen.

Die Lichtdusche sendet ein fluoreszierendes, diffuses Licht mit breitem Spektrum aus, was dem natürlichen Sonnenlicht am ehesten entspricht. Ihre Wirkung entfaltet die Lichttherapie vor allem durch die Aufnahme des Lichtes über die Netzhaut des Auges. Es gelangt so bis zum sogenannten Nucleus suprachiasmaticus, einem Teil des Gehirns, der eine entscheidende Rolle als Impulsgeber für den zikardianen Rhythmus (tagesrhythmisch) und damit auch für den Serotonin- und Melatonin-Spiegel spielt.

Normalerweise wirkt die Lichttherapie bereits nach drei bis vier Tagen. Zeigt die Lichttherapie in dieser Zeit keine Wirkung, kann die Beleuchtungsstärke erhöht oder die Beleuchtungsdauer verlängert werden. Auch eine zusätzliche abendliche Lichtdusche ist hilfreich. Die Lichttherapie dauert üblicherweise eine Woche, kann aber bei Rückfällen wiederholt oder regelmäßig angewendet werden. Um einer saisonal bedingten Depression vorzubeugen, beginnen einige Betroffene bereits im Oktober mit einer vorbeugenden Lichttherapie.

Was passiert bei einer UV-A- oder UV-B-Phototherapie?

Bei der UV-A- oder UV-B-Phototherapie wird die Haut zwei bis drei Mal pro Woche zunächst mit einer geringen Dosis bestrahlt, die dann schrittweise gesteigert wird. Durch das UV-Licht werden verschiedene Entzündungszellen in der Haut gehemmt. Im Durchschnitt dauert die Phototherapie fünf bis acht Wochen.

Was passiert bei einer Farblichttherapie?

Ein Spezialfall ist die Neugeborenengelbsucht. Dabei reichert sich ein Abbauprodukt von roten Blutkörperchen, Bilirubin, im Körper des Neugeborenen an und färbt Haut und Augen gelb. Übersteigt das Bilirubin einen bestimmten Wert, kann es zu Hirnschäden kommen. Dem kann mit einer Farblichttherapie entgegengewirkt werden. Dabei hilft kurzwelliges blaues Licht dem Neugeborenen, das Bilirubin schneller auszuscheiden.

Was ist eine Lichttherapie?

Die Lichttherapie oder auch Fototherapie ist eine Bestrahlung des gesamten Körpers oder bestimmter Körperteile mit UV-Strahlen unter medizinscher Aufsicht. Licht wird als optische Strahlung definiert. Ultraviolette, also UV-Strahlung, umfasst einen bestimmten Wellenlängenbereich von 100 bis 400 Nanometer (nm). UV-Strahlung ist für den Menschen nicht sichtbar, hat aber eine Wirkung auf die Augen und die Haut. Bei der Lichttherapie kommen unterschiedliche Wellenlängen von UV-Strahlung zum Einsatz.

Vor allem die Dermatologie setzt die Lichttherapie zur Behandlung von Hauterkrankungen ein. Daneben werden auch psychische Erkrankungen oder Schlafstörungen unterstützend mit einer Lichttherapie behandelt. Dabei spielt die Lichtintensität eine Rolle. Diese wird in Lux gemessen und liegt zum therapeutischen Zweck zwischen 2.500 und 10.000 Lux. In der Regel erzeugen UV-Therapiegeräte das künstliche Licht.

Die Lichttherapie hat eine lange Tradition und reicht bis in die Antike. Damals wurden Sonnenstrahlen zur Therapie angewendet (Heliotherapie). Eine besonders bekannte Therapiemethode, die aus dieser Zeit stammt, ist die Heliothalasso-Therapie. Sie umfasst das therapeutische Zusammenwirken von Salzwasser auf der Haut, dem Einatmen der Salzwasser-Aerosole sowie der Wärme- und UV-Strahlung der Sonne. Diese Sonnen-Meeres-Klima-Therapie findet bei verschiedenen Hauterkrankungen auch heute noch in vielen Kurorten wie der Nord- oder Ostsee als auch am Toten Meer Anwendung.

Sehr helle Leuchte zwischen 2.500 und 10.000 Lux

Bei einer Lichttherapie im Rahmen einer Winterdepression sitzt der Patient oder die Patientin im Abstand von zirka 80 Zentimetern vor einer Leuchte, die möglichst 10.000 Lux stark sein sollte – zumindest nicht weniger als 2.500 Lux haben darf. Beides ist deutlich heller als eine normale Zimmerbeleuchtung. "Sie müssen nicht die ganze Zeit direkt in die Lampe sehen. Es reicht, wenn Sie regelmäßig in Richtung Lichtquelle schauen", erklärt Kunz. "Während der Lichttherapie können Sie ruhig frühstücken, Zeitung lesen oder etwas anderes machen."

Hintergrund

Licht steuert die Bildung der körpereigenen Hormone Melatonin und Serotonin. Durch Sonnenlicht steigt der Spiegel des "Glückshormons" Serotonin, das unter anderem positiv auf unsere Stimmung wirkt. Die Bildung des "Schlafhormons" Melatonin aus Serotonin sinkt bei Helligkeit. Darum kann Sonnenlicht – und dem Sonnenlicht ähnliches, sehr helles Kunstlicht – die Stimmung im wahrsten Wortsinne aufhellen, während Lichtmangel im Herbst und Winter auf das Gemüt schlagen kann.

Wie wird die Lichttherapie angewendet?

Neben der Haut wirkt sich Licht auch auf die Psyche und den Tag-Nacht-Rhythmus von Menschen aus, indem es den Serotonin- und Melatonin-Spiegel beeinflusst. Diese beiden Hormone sind beispielsweise wichtig für den Schlaf-Wach-Rhythmus und das Wohlbefinden. Für die Lichttherapie bei einer saisonal auftretenden Depression wie der Winterdepression wird häufig helles fluoreszierendes Licht mit einer hohen Lichtintensität (2.500 bis 10.000 Lux) eingesetzt. Dazu befinden sich Betroffene mit geöffneten Augen und ohne Sonnenbrille vor eine Tageslichtlampe. Zum Schutz der Augen haben die vom Arzt verordneten oder eingesetzten Lichtquellen einen UV-Filter.

Bei Depressionen ergänzt die Lichttherapie jedoch in der Regel nur weitere therapeutische Maßnahmen. Auch im Fall von Schlafstörungen, die vor allem mit einer verzögerten Einschlafphase in Erscheinung treten, kann eine Lichttherapie dabei unterstützen, den Schlaf-Wach-Rhythmus wieder zu stabilisieren.

Hilft Lichttherapie bei Neurodermitis?

Sonnenlicht ist wichtig für das körperliche und seelische Wohlbefinden. Natürliche und künstliche UV-Strahlen werden seit langer Zeit zur Vorbeugung und Heilung verschiedener Hautkrankheiten eingesetzt, unter anderem bei Neurodermitis. Ist deshalb auch ein Besuch im Solarium empfehlenswert?

Formen: Es gibt verschiedene Arten der Behandlung, von reinen UV-A- und UV-B-Strahlen über eine Kombination mit Sole und Medikamenten bis Blaulicht.

Alternative Solarium: Die künstlichen UV-Strahlen haben mitunter Nebenwirkungen, so kann das Risiko für Hautkrebs nicht ausgeschlossen werden, auch die Hautalterung mit Faltenbildung wird verstärkt.

Sonnenbaden wirkt direkt auf Körper und Psyche, denn die UV-Strahlen regen den Stoffwechsel an und lösen hormonelle Reaktionen aus – der Körper setzt dann euphorisch stimmende Botenstoffe frei. Außerdem kann sich UV-Licht positiv auf die Symptomatik bei der Hauterkrankung Neurodermitis auswirken. Damit lässt sich auch erklären, weshalb einige Menschen mit Neurodermitis in den sommerarmen Wintermonaten unter stärkeren Neurodermitisschüben mit beispielsweise Juckreiz leiden als im Sommer.

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