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Der berühmte Piz Buin thront imposant über dem Ochsentaler Gletscher und bildet den höchsten Punkt Vorarlbergs.
Am 14. Juli 2015 jährte sich die Erstbesteigung der "Ochsenspitze" zum 150. Mal.
In 2 Stunden erreichen wir von der Bielerhöhe aus die Wiesbadener Hütte auf 2443m (Übernachtung empfohlen).
Von der Hütte geht es in ca. 4 Stunden über das Gletschervorland vorbei an Wasserfällen und dem Gletscherbruch auf den Ochsentaler Gletscher. Über den spaltenreichen Gletscher erreichen wir leicht ansteigend die Buinlücke zwischen Großem und Kleinen Piz Buin. Von dort gehts in leichter Kletterei zum Gipfel.
Der Abstieg führt über den selben Weg über den Ochsentaler Gletscher zurück zur Hütte.
Aufgrund der immer schwieriger werdenden Verhältnisse gehen wir Montafoner Bergführer üblicherweise mit maximal 4 Personen am Seil. Das Wiesbadener Grätle wird aufgrund von Steinschlaggefahr nicht mehr begangen.
https://www.youtube.com/watch?v=a-nx6UWWEXQ https://www.youtube.com/watch?v=STGK2hVpRCMDie Besteigung des Großen Piz Buin ist eine wunderbare und abwechslungsreiche Hochtour in schönster alpiner Kulisse. Der Piz Buin ist mit seinen 3312m der höchste Berg Vorarlbergs.
Die Besteigung des Großen Piz Buin ist eine wunderbare und abwechslungsreiche Hochtour in schönster alpiner Kulisse. Der Piz Buin ist mit seinen 3312m der höchste Berg Vorarlbergs und entsprechend beliebt bei Bergsteigern. Der Piz Buin bietet dem erfahrenen Bergsteiger neben einem spektakulären Panorama, einen massiven Gipfelaufbau mit leichter Kletterei (II. Grad), sowie eine ausgedehnte Gletscherpassage auf dem Ochsentaler Gletscher. Aufgrund der Länge der Tour bietet sich eine Übernachtung auf der imposant gelegenen Wiesbadener Hütte an.
Hallo Patrick, kannst du bitte den Zustieg über den .
Für dich ausgewählte alternative VerschlägeDer Piz Buin ist der Topberg in der Silvretta. Auch wenn er nur der dritthöchste Berg, nach Piz Linard und Fluchthörner, ist. Der Aufstieg durch den Ochsentaler Ferner ist immer noch imposant mit seinen glitzernden und mächtigen Eistürmen.
Den langen Weg kann man in vier Abschnitte unterteilen. Zuerst lang durch das Ochsental, dann beeindruckender Aufstieg entlang des Eisbruches, die große Halbrundquerung am oberen Gletscherplateau folgt, bevor man zu Fuß vom Skidepot den ca. 300m hohen Gipfelaufbau in steilem Schnee und Blockgelände ersteigt. Eine abwechslungreiche, konditionsfordernde Tour die gerade im Gipfelaufbau nicht zu unterschätzen ist. Sie erfordert den souveränen Bergsteiger.
Nach kurzer Rast machen wir uns an den Abstieg, welcher der Aufstiegsroute entspricht. Den Kamin klettern wir wieder ungesichert ab, andere Seilschaften (insbesondere geführte Seilschaften) seilen hier ab. An der Buinlücke legen wir wieder Steigeisen an und binden uns als Seilschaft ein. Kurz nachdem wir den Gletscher betreten haben, zieht dichter Nebel auf und es beginnt zu regnen. Wir steigen nordwestlich in Richtung Silvrettahorn und am westlichen Rand des Gletschers hinab zum Anseilplatz.
Das weitläufige Gletscherbecken des spaltenreichen Ochsentaler Gletschers, den man bei der Besteigung des Piz Buin überquert.
Dank einer meist ausgetretenen Spur im Firn ist die Orientierung unproblematisch. Ohne eine gut sichtbare Spur oder bei aperem Gletscher ist eine Orientierung bei Nebel jedoch in dem weitläufigen Gletscherbecken nur mit Höhenmesser, Karte und Kompass möglich. Weiter geht es vorbei an der Grünen Kuppe zurück zur Wiesbadener Hütte (nach 7,5 Stunden) und von dort zurück zur Bielerhöhe (nach 9 Stunden).
Wanderparkplatz auf der Bielerhöhe (2023m) am östlichen Ufer des SilvrettastauseesVom Parkplatz am östlichen Ufer des Silvrettastausees verläuft der Wanderweg zunächst in südlicher Richtung am Ufer entlang. Danach führt der gut befestige Fahrweg ein kurzes Stück im Talboden entlang weiter südlich. Anschließend steigt der Pfad steiler werdet an und hebt sich vom Tal ab. Nach rund 2,5 h erreicht man die Wiesbadener Hütte. Alternativ kann man ab Mitte des Stausees nach links (östlich) auf den deutlich alpineren Sommerweg unterhalb des Hohen Rad aufsteigen. Die Wiesbadener Hütte ist für zahlreiche Wanderer ein Tagesziel und bietet sich hervorragend als Ausgangspunkt für die hohen Gipfel der Silvretta an. Gipfelaspiranten brechen am nächsten Morgen früh von der Wiesbadener Hütte auf. Die Grüne Kuppe wird nordwestlich umgangen (Der alte Normalweg ist seit 2017 nicht mehr zu empfehlen). Sehr bald nach der Hütte wird der Weg auf Steigspuren nach rechts verlassen, leicht bergab zum Bach, diesen auf Steg überqueren. In der nördlichen und westlichen Flanke wird die Grüne Kuppe umgangen (STEINSCHLAG!) bis zu einem Gletschersee. Vor dem See rechtshaltend Flanke hinauf bis zur Firnmulde am NW-Rand des Ochsentaler Gletschers. Erst später wird der Gletscher betreten. (Die ansonsten zu querende Gletscherzunge ist dann meist blank und so steil, dass gleichzeitiges Gehen am Seil nicht angeraten ist). Ab hier muss die komplette Gletscherausrüstung anlegt werden. Besonders im unteren Bereich ist der Gletscher inzwischen früh schneefrei. In weiten Bögen, die Spaltenzonen umgehend, zunächst in westlicher, dann in südlicher Richtung (meist gespurt) an den Ostabstürzen des Silvrettahorns vorbei, ansteigend bis zum flachen Firnbecken.
In weitem Linksbogen nördlich am Kleinen Piz Buin vorbei zur deutlich erkennbaren Buinlücke. Ab hier beginnt der felsige Gipfelaufstieg, das Seil sollte für die Schlüsselsteile mitgenommen werden. Über mäßiges Blockwerk nach links einer aufsteigenden Geröllspur folgend wird der Nordwestgrat erreicht. Nach kurzem Anstieg, über den Grat zum wegsperrenden Kamin (Bohrhaken vorhanden), wird die schuttbedeckte Westflanke in mehreren Kehren überwunden. Eine kleine Felsinsel mit großem Gipfelkreuz markiert den höchsten Punkt des Großen Piz Buins.