Winkelwagen
U heeft geen artikelen in uw winkelwagen
Gerade die empfindliche Haut im Gesicht ist bei Kleinkindern am häufigsten von Verbrennungen durch die Sonne betroffen. Trotz häufigen Eincremens mit Sonnencreme sollten sich kleine Kinder nur einen stark begrenzten Zeitraum in der Sonne aufhalten. Wenn das Spiel draußen auch noch so schön ist, überreden verantwortungsvolle Eltern, ihren Sprössling rechtzeitig die Sonne zu verlassen und im Haus weiterzuspielen..
Weil gerade der Sonnenbrand bei Kindern unter 12 Jahren zu schweren Folgschäden im Erwachsenenalter führen kann, sollten Sie versuchen, Ihren Kindern rechtzeitig beizubringen sich vor den UV-Strahlen der Sonne zu schützen. Da aber Kinder trotz aller guten Ratschläge beim Spielen im Freien gerne die Zeit vergessen, kommt es häufig gerade im Alter zwischen sechs und 14 Jahren zu Hautverbrennungen durch die Sonne.
Don’t Dos:
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ist es doch passiert und Ihr Kind hat zu viel Sonne erwischt? Lesen Sie hier, was zu tun ist.
Bei leichtem Sonnenbrand (nur sehr leichte Hautrötung, keine Bläschen) können folgende Tipps helfen:
Wichtig: Bei starkem Sonnenbrand ist grundsätzlich der Kinderarzt aufzusuchen! Er kann bei Bedarf beispielsweise kortisonhaltige Cremes verschreiben. Bei starkem Juckreiz kommen manchmal auch Antihistaminika zum Einsatz.
Im Speziellen gilt: Öffnen Sie Brandblasen niemals selbst, denn dadurch kann es zu Infektionen kommen. Gehen Sie umgehend mit Ihrem Kind zum Arzt, wenn Kopfschmerzen, Übelkeit oder Fieber auftreten. Es besteht dann die Gefahr eines Sonnenstichs oder einer Hitzeerschöpfung. Außerdem kann es aufgrund des Flüssigkeitsverlustes und der Schmerzen sogar zu einem lebensgefährlichen Schock kommen.
Sonnenstich bei Kindern erkennen
Wichtig: Bei Bewusstlosigkeit sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen ergreifen und den Notarzt rufen!
Kühlpads können bei einem Sonnenbrand helfen. „Durch das Kühlen werden die Gefäße wieder verengt. Dadurch kommt nicht so viel entzündliche Flüssigkeit in die Unterhaut und die Entzündungsreaktion wird gelindert“, erklärt Prof. Christiane Bayerl, Direktorin der Klinik für Dermatologie und Allergologie an der Helios Klinik Wiesbaden. „Allerdings sollten die Kühlpads nicht direkt aus dem Eisfach auf die Haut gelegt werden, sonst kann es zu Erfrierungen kommen.“ Am besten wickelt man sie in ein Tuch oder verwendet gleich ein mit kaltem Wasser angefeuchtetes Tuch.
Quark oder Quarkwickel sollen schmerzstillend und entzündungshemmend wirken. Allerdings gibt es keine Studien, die das belegen. „Auch der Quark hat einen kühlenden Effekt“, sagt die Dermatologin. „Man darf den Quark aber nicht zu lange auf der Haut lassen. Sonst staut sich die Hitze darunter, die Flüssigkeit kann nicht abdunsten – und man erreicht genau den gegenteiligen Effekt.“ Außerdem kann bei langem Verweilen der Quark an der Haut antrocknen und das mühsame Entfernen des angetrockneten Quarks die Haut zusätzlich reizen. Bei einem starken Sonnenbrand mit Blasenbildung sollte man nicht mit Quark behandeln. Durch die offene Wunde könnte sich die Entzündung sonst noch verschlimmern.
Sonnenschutz: Wichtige Tipps für die Haut
Sommer, Sonne, Strand: Darauf kommt es beim UV-Schutz an – Wie Sonnenmilch vor Sonnenbrand schützt, wie lange der Lichtschutzfaktor wirkt, und wie Sie die Cremes richtig auftragen zum Artikel
Ein leichter Sonnenbrand heilt innerhalb weniger Tage von allein ab.
Bei Schmerzen schafft häufig bereits eine Kühlung Abhilfe.
Dabei sollte darauf geachtet werden, Kühlpads niemals direkt auf die Haut zu legen, sondern diese immer in ein dünnes Tuch oder einen Waschhandschuh einzuwickeln und erst dann auf die Haut aufzulegen. Schwerere Sonnenbrände, besonders solche, die mit Blasenbildung einhergehen, bedürfen einer professionellen Therapie beim Kinderarzt.
Dieser wird nach Begutachtung der verbrannten Hautpartien über die Behandlung entscheiden.
Lesen Sie auch, welche Möglichkeiten des Sonnenschutzes beim Kind wirken: Sonnenschutz für Kinder - hilfreiche Tipps, die wirken
Beantworten Sie dazu 10 kurze Fragen und erfahren Sie welcher der Beste für Sie ist!
Hier geht´s direkt zum Test: Welcher Impfstoff ist der Beste für mich?
Zu welcher Priorisierungsgruppe gehöre ich?
Hier geht´s direkt zum Test: Zu welcher Priorisierungsgruppe gehöre ich?
Leiden Sie an einer Coronavirusinfektion?
Hier geht´s direkt zum Test: Habe ich eine Coronavirusinfektion?
Gehören Sie zu einer Risikogruppe bezüglich des Coronavirus (SARS-CoV-2)?
Hier geht´s direkt zum Test: Gehöre ich zur Coronavirus-Risikogruppe?
Wie gut halten Sie die Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz vor dem Coronavirus (SARS-CoV-2) ein?
Hier geht´s direkt zum Test: Treffe ich die richtigen Sicherheitsvorkehrungen?
Wie hoch ist Ihr Risiko sich in nächster Zeit mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) zu infizieren?
Hier geht´s direkt zum Test: Wie hoch ist meine Infektionsrisiko?