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Ein Sonnenbrand ist eine Verbrennung, wie sie zum Beispiel auch nach Hautkontakt mit Feuer auftritt. Wie schwer der Sonnenbrand ausfällt, hängt von der Intensität und Dauer der Sonneneinstrahlung sowie individuellen Voraussetzungen (wie dem Hauttyp) ab. Man unterscheidet drei Schweregrade.
Grad 2: Bei einem Sonnenbrand zweiten Grades bilden sich Bläschen auf der Haut. Später beginnt sich die Haut zu schälen.
Grad 3: Der Sonnenbrand dritten Grades entspricht einer schweren Verbrennung. Die obersten Hautschichten sind zerstört und lösen sich ab. Die Wunden verheilen meist unter Narbenbildung.
Bei einem großflächigen Sonnenbrand zweiten oder dritten Grades können auch Fieber und Allgemeinsymptome auftreten. Die Brandblasen darf man nicht selbst öffnen, sonst gesellt sich möglicherweise eine bakterielle Infektion zum Sonnenbrand.
Die Haut der Lippen reagiert sehr empfindlich auf zu viel UV-Strahlung. Innerhalb von Stunden treten vor allem auf der Unterlippe Rötung und Schwellung auf. Darüber hinaus kann ein Lippen-Sonnenbrand Bläschen, Krusten, Schuppenbildung und brennende Schmerzen verursachen. Generell gilt, dass ein Sonnenbrand im Gesicht besonders unangenehm ist.
Ein Sonnenbrand zeigt etwa vier bis sechs Stunden nach der Sonneneinstrahlung die ersten Symptome. Nach 24 bis 36 Stunden erreichen die Beschwerden ihren Höhepunkt, um dann nach etwa 72 Stunden wieder abzuklingen.
Sonnenlicht besteht aus Strahlen unterschiedlicher Wellenlänge. Verantwortlich für einen Sonnenbrand ist die ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung). Je nach Wellenlänge wird sie unterteilt in:
Je kürzer die Wellenlänge ist, desto energiereicher und schädlicher ist die Strahlung.
Innerhalb weniger Stunden lösen diese eine Entzündung in der darunter liegenden Hautschicht (Dermis) aus. Es kommt zu einem Sonnenbrand mit den typischen Symptomen wie Rötung, Schwellung, Juckreiz und Schmerzen.
Die UVA-Strahlung kann tiefer in die Haut und Augen eindringen als die UVB-Strahlung. Sie verstärkt die UVB-Wirkung und ist zudem am Alterungsprozess der Haut beteiligt.
Die UVC-Strahlung ist noch gefährlicher und könnte einen stärkeren Sonnenbrand auslösen als UVB-Licht. Sie wird aber in den oberen Schichten der Erdatmosphäre vollständig herausgefiltert und erreicht nicht die Erdoberfläche.
Ob man einen Sonnenbrand entwickelt und wie schwer dieser ausfällt, hängt unter anderem davon ab, wie lange die Sonnenstrahlung auf die Haut einwirkt.
Der Hauttyp spielt ebenfalls eine wichtige Rolle: Bei hellhäutigen Menschen kommt es schneller zu einem Sonnenbrand als bei Menschen mit einem dunkleren Hautton, weil sie weniger Pigmente in ihrer Haut haben, die die Sonneneinstrahlung blockieren können.
Das Bräunen in Solarien gilt oft als weniger gesundheitsschädlich im Vergleich zu einem Sonnenbad. Die künstliche UV-Strahlung in Solarien hat aber die gleichen akuten und langfristigen Wirkungen auf den Körper wie das natürliche UV-Licht der Sonne (schnellere Hautalterung, Sonnenbrand, erhöhtes Hautkrebsrisiko).
Mit dem Vorbräunen in Solarien will man vielfach die Haut auf die Sommersonne vorbereiten. Viele Solarien geben aber nur UVA-Strahlung ab: Man wird dann zwar braun, aber der UV-Schutz der Haut (als Vorbeugung gegen Sonnenbrand) baut sich kaum auf, denn dafür benötigt der Körper auch ausreichend UVB-Strahlung.
Nicht jeder Sonnenbrand muss ärztlich untersucht werden. Ein leichter Sonnenbrand kann auch selbstständig behandelt werden. In folgenden Fällen von Sonnenbrand ist jedoch ein Arztbesuch ratsam:
Kommt es bei Kleinkindern oder Babys zu einem Sonnenbrand, sollte man in jedem Fall zum Kinderarzt oder zur Kinderärztin gehen.
Zunächst wird die Krankengeschichte (Anamnese) erfasst. Dabei fragt der Arzt oder die Ärztin zum Beispiel nach Art und Ausmaß der Beschwerden, wann sie aufgetreten sind und ob und wie lange die betroffenen Hautpartien ungeschützt der UV-Strahlung ausgesetzt waren.
Eine sehr gute Sonnencreme bekommt man bereits ab knapp drei Euro. Man muss also nicht unbedingt zu teurer Marken-Ware greifen, um ein gutes Produkt zu erhalten. Der Preis allein sagt wenig über die Qualität aus. Trotzdem ist die Preisspanne der erhältlichen Alternativen riesig: Sie bezahlen für 100ml von gut einem Euro bis zu über 20 Euro. Übrigens: Die teuersten Sonnencremes kosten über 200 Euro, zum Beispiel die Version der französischen Marke Sisley.
In diesem Beitrag analysiert unsere Redaktion die Testergebnisse der Stiftung Warentest und ordnet diese ein. Die Wertungen der Verbraucherorganisation werden von uns exakt wiedergegeben. Wir ernennen zusätzlich zu dem Testsieger, aber einen Preistipp sowie weitere besondere Empfehlungen für bestimmte Anwendungsfälle und bereiten die Testergebnisse in einer ausführlichen Kaufberatung auf. Die Produkte wurden nicht im CHIP-Testcenter geprüft.
Das mit 55% am stärksten gewichteten Kriterium des Tests ist das „Einhalten des ausgelobten UV-Schutzes“. Dabei wird der Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung mithilfe des sogenannten HDRS-Verfahrens (Hybrid Diffuse Reflectance Spectroscopy) gemessen. Dabei gibt es sowohl Tests in vitro als auch an freiwilligen Testpersonen. Wurde der angegebene Wert nicht erreicht wurde der Test nochmal wiederholt. Weitere 5% der Bewertung verfallen auf Inhaltsstoffe, die von der Europäischen Union als kritisch bewertet werden.
10% der Wertung widmen die Experten der Verpackung. Diese sollte eine Originalitätssicherung haben und über Recycling und Entsorgungshinweise verfügen. Außerdem werden Inhaltsmenge und Füllgrad überprüft. In weiteren 10% befassen sich die Verbraucherschützer mit der Anwendung. Hier nehmen fünf geschulte Prüfpersonen die Anwendungseigenschaften (Konsistenz, Verteilbarkeit, Einziehen, Klebrigkeit, Filmbildung, Menge der Rückstände und Weißeln) unter die Lupe.
Christiane Fux studierte in Hamburg Journalismus und Psychologie. Seit 2001 schreibt die erfahrene Medizinredakteurin Magazinartikel, Nachrichten und Sachtexte zu allen denkbaren Gesundheitsthemen. Neben ihrer Arbeit für NetDoktor ist Christiane Fux auch in der Prosa unterwegs. 2012 erschien ihr erster Krimi, außerdem schreibt, entwirft und verlegt sie ihre eigenen Krimispiele.
Wie viele Deutsche erwischt jedes Jahr ein Sonnenbrand? Wer schützt sich wie – und welche ist die sicherste Strategie? (Kleiner Spoiler: Es ist nicht die Sonnencreme!) Machen Sie es besser als die anderen? Das verrät Ihnen die große Umfrage von Deutschlands obersten Strahlenschützern!
Eigentlich weiß so gut wie jede und jeder Bescheid: Wer sich nicht ausreichend vor UV-Strahlung schützt, riskiert nicht nur einen Sonnenbrand und Runzeln, sondern auch Hautkrebs. Doch Wissen ist bekanntlich das eine, Handeln das andere. Und das schlägt sich in der Sonnenbrand-Statistik nieder.
Besonders Jüngeren passiert es immer wieder, zeigt eine große Umfrage des Bundesamtes für Strahlenschutz unter mehr als 2000 Personen: Von den 18- und bis 34-Jährigen gaben 79 Prozent an, sich im vergangenen Jahr einen Sonnenbrand eingefangen zu haben. Dabei wirkt sich Sonnenbrand in jungen Jahren besonders stark auf das Krebsrisiko aus. Nicht alle Älteren werden weise: Über alle Altersgruppen hinweg gab noch fast jeder Zweite einen Sonnenbrand im Vorjahr an.
Im Urlaub scheint es besser zu klappen: 80 Prozent der Befragten praktizieren in den Ferien Sonnenschutz – oder behaupten es zumindest. Während des restlichen Jahres sieht es dürftiger aus: Nur 42 Prozent schützen sich bei Outdoorveranstaltungen. Noch weniger sind es beim Sport im Freien (40 Prozent), beim Spazierengehen (31 Prozent) oder bei der Gartenarbeit (30 Prozent). In jedem Alter aber signalisieren übrigens die Frauen größere Bereitschaft zum Sonnenschutz.