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Actinische keratose - Een Vorm van Eczeem?

Nachrichten zum Thema Hautkrebs

Immuntherapie bei malignem Melanom im Kindes- und Jugendalter

Auch bei Kindern und Jugendlichen kann schwarzer Hautkrebs auf eine Therapie mit Checkpoint-PD1-Blockern ansprechen.

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Immuntherapie bei malignem Melanom: Auch außerhalb klinischer Studien ein Erfolg

Für einen Teil der Erkrankten ist ein Langzeitüberleben trotz fortgeschrittener Erkrankung möglich geworden.

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Im Verlauf bei metastasiertem Merkelzellkarzinom mit Immuntherapie die Aussichten verbessern

Auch im realen Praxisalltag ist die Wirkung eines bestimmten Antikörpers gut.

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Zuletzt aufgerufen am: 13.09.2024 15:28

Photodynamische Therapie

Ein weiteres feldgerichtetes Behandlungsverfahren ist die photodynamische Therapie (PDT): Dabei werden die aktinischen Keratosen mit speziellen Wirkstoffen (5-Aminolävulinsäure oder alternativ MAOP = Methyl-5-amino-4-oxopentanoat) in Form einer Creme oder eines Gels über drei bis vier Stunden vorbehandelt. Diese Wirkstoffe werden weitaus stärker in die veränderten Zellen aufgenommen als in die Zellen der gesunden Haut. Vor allem in den Krebszellen werden sie zu Substanzen verstoffwechselt, die die Empfindlichkeit der Haut gegenüber sichtbarem Licht erhöhen.

Wird die Haut anschließend für etwa zehn Minuten mit einer speziellen Lichtquelle bestrahlt, werden diese Stoffwechselprodukte aktiviert. Es entstehen hoch reaktive Sauerstoff-Verbindungen, welche die Krebszellen abtöten. Dabei kommt es meist zu Brennen und Schmerzen. Anschließend bilden sich schorfig belegte oder nässende oberflächliche Hautdefekte (Erosionen). Gegen aktinische Keratosen ist die PDT stark wirksam. Falls eine Sitzung nicht ausreicht, kann die Behandlung nach 3 Monaten wiederholt werden. Alternativ kommt eine milde Nachbehandlung mit Diclofenac in einem Hyaluronsäure-Gel in Betracht.

Achtung: Nicht alle genannten Verfahren zur Therapie der aktinischen Keratosen werden von der gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Nähere Informationen erhalten Betroffene von ihrem behandelnden Arzt.

Klinisches Bild

Auflichtmikroskopisch imponieren gelbliche follikuläre Hyperkeratosen, ein interfollikuläres Erythem, sowie Schuppung und weiße Kreise um Haarfollikel.

Keratosis actinica keratotischer Typ/cornu cutaneum Typ: Papeln und Plaques mit Ausbildung von weißlich-grauen, aber auch gelblichen bis braunen, bzw. grau-schwarzen, unterschiedlich dicken, häufig auf der Unterlage festhaftenden Hornauflagerungen. Bei dem keratotischen Typ kann es zur Ausbildung unförmiger, fest haftender Hauthörner kommen (s.a. Cornu cutaneum).

Pigmentierter Typ: Durch vermehrte Pigmentbildung bräunlich tingierte aktinische Keratosen mit Tendenz zum spreitenden Wachstum.

Lichenoider Typ (Lichen-planus-Typ - mit dem erythematösen Typ verwandt): Klinisch finden sich 0,2-2,0 cm große, aber auch größere, sattrote Flecken, Papeln oder Plaques mit glänzender, glatter oder rauerOberfläche. Histologisch finden sich Merkma le des Lichen planus mit Akanthose, Hypergranulose und Orthohyperkeratose sowie subepithelial bandförmigem lichenoidem rundzelligem Infiltrat.

Klinisch wird der Ausprägungsgrad nach Olsen (Grad I-III) definiert (s.u. Keratosis actinica klinische Klassifikation). Ein gut evaluierter „Scoring“ Index zur quantitativen und qualitativen Beurteilung von aktinischen Keratosen am Kopf ist der AKASI (Akronym für „actinic keratosis area and severity index“) (Dirschka T et al. 2017).

Irritierte aktinische Keratosen: Dieses Phänomen kann etwa 1 Woche nach Beginn einer zytostatischen Therapie z.B. mit 5-Fluouracil beobachtet werden und geht mit Rötung, Schwellung und Schuppung einehr, offenbar als Zeichen eines zytotoxischen Effektes (Zytostatika).

Differentialdiagnose

  • Verruca seborrhoica: eher matte Oberflächenstruktur, meist gleichmäßige Pigmentierung. Keine raue Keratosen der Oberfläche
  • Arsenkeratosen: heute nur noch selten anzutreffende Sonderform (meist palmoplantar lokalisiert) der aktinsichen Keratose.
  • Lupus erythematodes chronicus discoides: randbetonte rote, schuppende Plaques. Anamnestisch fehlen die Zeichen der chronischen UV-Schädigung.
  • M. Bowen: meist solitäre Plaque, klinisch schwierig zu unterscheiden.
  • Basalzellkarzinom: randbetonte, grau-glänzende Plaque, beim Spannen der Huat stärker hervortretend.
  • Lentigo solarismaligna: nicht palpabler, abgerundeter Fleck, glatte Oberflächenstruktur, Farbe dunkelbraun bis schwarzbraun.
  • Verruca seborrhoica: irrtierte Formen der Verruca seborhhoica. Durch das Borst-Jadassohn-Phänomen nicht immer leicht unterscheidbar. Jedoch fehlt die breit angelegte Zellpolymorphie der aktinischen Keratose.
  • Lentigo maligna: Bei der Lentigo maligna fehlt die ausgeprochen Polymorphie der Keratinoyzten. Irreguläre Vermehrung atypischer Melanozyten, die das Epithelband durchsetzen. Dieses Phänomen fehlt bei der aktinischen Keratose.
  • Superfizielles Basalzellkarzinom: eher umschriebene, vom normalen Epithel abgesetzte basaloide Epithelproliferate. Breite Spaltbildungen zum umgebenden Bindegwebe.
  • Porokeratose aktinische: typisch sind säulenförmige Parakeratosekegel, unterhalb der Parakeratose dyskeratotische Zellen, die ansonsten eher fehlen.

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