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Unter aktinischen Keratosen werden rötliche, manchmal auch hautfarbene, fest haftende Rauigkeiten der Hautoberfläche verstanden, die als Vorstufe des Plattenepithelkarzinoms bzw. als ganz frühes Plattenepithelkarzinom gelten. Sie entstehen, weil die UV-Strahlung in den Hautzellen eine genetische Veränderung hervorruft, eine Mutation im tumorunterdrückenden Gen p53. Aktinische Keratosen finden sich daher ausschließlich an den sogenannten Lichtterrassen des Körpers, zumeist flächenhaft im Gesicht, an den Handrücken, Unterarmen oder auf der Glatze. Die flächenhaften Veränderungen sind im Anfangsstadium oft nicht gut zu erkennen, jedoch lassen sie sich als Rauigkeiten ("wie Schmirgelpapier") leicht ertasten. Bei bestimmten Menschen, die sich berufsbedingt viel im Freien aufhalten, wird die aktinische Keratose als Berufskrankheit anerkannt [1].
Auch bei Kindern und Jugendlichen kann schwarzer Hautkrebs auf eine Therapie mit Checkpoint-PD1-Blockern ansprechen.
Für einen Teil der Erkrankten ist ein Langzeitüberleben trotz fortgeschrittener Erkrankung möglich geworden.
Auch im realen Praxisalltag ist die Wirkung eines bestimmten Antikörpers gut.
Zuletzt aufgerufen am: 13.09.2024 15:28
Ein weiteres feldgerichtetes Behandlungsverfahren ist die photodynamische Therapie (PDT): Dabei werden die aktinischen Keratosen mit speziellen Wirkstoffen (5-Aminolävulinsäure oder alternativ MAOP = Methyl-5-amino-4-oxopentanoat) in Form einer Creme oder eines Gels über drei bis vier Stunden vorbehandelt. Diese Wirkstoffe werden weitaus stärker in die veränderten Zellen aufgenommen als in die Zellen der gesunden Haut. Vor allem in den Krebszellen werden sie zu Substanzen verstoffwechselt, die die Empfindlichkeit der Haut gegenüber sichtbarem Licht erhöhen.
Wird die Haut anschließend für etwa zehn Minuten mit einer speziellen Lichtquelle bestrahlt, werden diese Stoffwechselprodukte aktiviert. Es entstehen hoch reaktive Sauerstoff-Verbindungen, welche die Krebszellen abtöten. Dabei kommt es meist zu Brennen und Schmerzen. Anschließend bilden sich schorfig belegte oder nässende oberflächliche Hautdefekte (Erosionen). Gegen aktinische Keratosen ist die PDT stark wirksam. Falls eine Sitzung nicht ausreicht, kann die Behandlung nach 3 Monaten wiederholt werden. Alternativ kommt eine milde Nachbehandlung mit Diclofenac in einem Hyaluronsäure-Gel in Betracht.
Achtung: Nicht alle genannten Verfahren zur Therapie der aktinischen Keratosen werden von der gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Nähere Informationen erhalten Betroffene von ihrem behandelnden Arzt.