Winkelwagen
U heeft geen artikelen in uw winkelwagen
Thrombosen sind lokal intravasale Blutgerinnsel im Kreislaufsystem. Meist gehen ihnen Veränderungen der Gefäßwände, Anomalien im Blutfluss oder Änderungen der Blutzusammensetzung voraus. Phlebothrombose sind Sonderformen der Thrombose, versteht die einen thrombotischen Verschluss von tiefen Venen herbeiführen und mit der Gefahr der Lungenembolie assoziiert sind.
Zu den tiefen Venen zählen unter anderem die tiefe Bein- und Armvene. Das postthrombotisches Syndrom (PTS) fasst die pathologischen Folgen eines dauerhaften Schadens im tiefen Bein- und Armvenensystem zusammen. Nach einem körpereigenen Entzündungsprozess kommt es in Folge des Verschlusses häufig zur Beschädigung der Venenklappen. Eine chronische Rückflussstauung ist die Folge.
Die Arme sind seltener vom PTS betroffen als die Beine. Aus einem postthrombotischen Syndrom nach Phlebothrombose kann sich eine venöse Insuffizienz entwickeln. Vier Stadien des PTS sind bekannt: Stadium I mit Ödemneigung, Stadium II mit Verhärtungen, Stadium III mit sklerotische Gewebsveränderungen und Stadium IV mit ausgedehnten Ulzerationen.
Informationen zu $CMS_IF( ! tt_headline.isEmpty)$CMS_VALUE(tt_headline.toText(false).convert2)$CMS_ELSE$CMS_VALUE(tt_textCategory.dataset.formData.tt_name.convert2)$CMS_END_IF$
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Beschwerden eines PTS zu lindern:
Die Wirksamkeit dieser Behandlungen ist nicht gut erforscht. Das bedeutet nicht, dass sie nichts nützen. Es lässt sich aber noch nicht sagen, ob, wann und wie gut sie bei einem postthrombotischen Syndrom helfen.
Eine Thrombose ist eine Gefäßerkrankung, die lebensbedrohlich werden kann, wenn sie nicht erkannt oder falsch behandelt wird. Zum Beispiel können Lungenembolien oder Schlaganfälle als Folge einer Thrombose entstehen, wenn sich ein Blutgerinnsel löst. Diese Erkrankung birgt aber noch weitere Gefahren. Wird eine Thrombose etwa nicht ausreichend behandelt, kann sich das so genannte Postthrombotische Syndrom (PTS) entwickeln. Aber auch dann, wenn die Behandlung einer Thrombose nicht erfolgreich war, kann sich diese Venenschädigung entwickeln. Was genau ein Postthrombotisches Syndrom ist, wie man es erkennt und welcher Spezialist es behandelt werden kann, zeigt der folgende Text.
Die Symptome des postthrombotischen Syndroms sind das Ergebnis einer Störung der Hämodynamik, die sich in einer Störung der Mikrozirkulation widerspiegelt.
Das Problem ist eine gestörte Durchblutung der unteren Gliedmaßen + eine gestörte Durchblutung der kleinsten peripheren Gefäße des Unterhautgewebes.
Beschädigte Blutgefäße reißen, es treten Blutungen unter der Haut auf.
Außerdem erhöht sich die Durchlässigkeit kleiner Kapillaren. Dies führt zur Übertragung von Blutproteinen und anderen Bestandteilen in das Unterhautgewebe.
Dadurch kommt es auch zu objektiv erkrankten Hautveränderungen.
Typische Manifestationen des postthrombotischen Syndroms sind:
Beschwerden können sich zunächst unspezifisch äußern, nämlich Müdigkeit, Schweregefühl in den Beinen, Verspannungen in den Gliedmaßen.
Muskelkrämpfe können mit Schmerzen einhergehen, die in erster Linie von der Position der Gliedmaße abhängig sind.
Im Einzelfall erhalten die Patienten harntreibende Medikamente. Häufiger kommt eine Gerinnungshemmung mit Hemmern wie Cumarinen zum Einsatz, um abermaligen Thrombosen vorzubeugen. Als Grundprinzip gilt für die Zeit der Therapie lieber laufen und liegen statt stehen und sitzen. In der jüngsten Vergangenheit hat sich erwiesen, dass die konsequente Kompressionstherapie allein der Erkrankung nicht ausreichend entgegenwirken kann.
Dem postthrombotischen Syndrom lässt sich insoweit vorbeugen, wie Thrombosen der tiefen Venensysteme vorgebeugt werden kann. Solange es nicht zu Thrombosen kommt, kann auch kein postthrombotisches Syndrom entstehen. Zu den Vorbeugemaßnahmen zählt im Kontext der Thrombose zum Beispiel ausgewogene Ernährung mit genügend Flüssigkeitszufuhr und viel Bewegung. Auch die Abstinenz von Nikotin gilt als Präventionsmaßnahme. Darüber hinaus ist von langem Sitzen oder Stehen abzuraten.
== Nachsorge Fast jeder zweite Patient entwickelt nach einer tiefen Beinvenenthrombose ein postthrombotisches Syndrom. Die Beschwerden können dann so schwerwiegend werden, dass es zu massiven Beeinträchtigungen im alltäglichen Leben und der Arbeitsfähigkeit kommen kann. Eine vollständige Heilung ist kaum möglich, deshalb zielt die Nachsorge auf eine Verbesserung der Durchblutungssituation und einer Verminderung von bestehenden Schmerzen ab.
Die konsequente und regelmäßige Nachsorgebehandlung mit Nachsorgeuntersuchungen ist daher unerlässlich. Die Basispfeiler der Nachsorge sind die konsequente Kompressionstherapie mit Kompressionsstrümpfen (meist lebenslang) und die Erhaltung und Verbesserung der Mobilität der betroffenen Patienten. Dies geschieht unter anderem durch angepasste Physiotherapie mit Verbesserung und Erhaltung der muskulären Aktivität in den betroffenen Bereichen.
Hierdurch ist eine bessere Muskelpumpfunktion gewährleistet. Dies wiederum reduziert die Stauungssymptomatik. Insbesondere sollte das arthrogene Stauungssyndrom (Versteifung Fußknöchel) verhindert werden. Ebenso wirksam und notwendig ist die Verordnung von Lymphdrainagen um Spannungsgefühle und Stauungssymptomatik zu verhindern.