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Der Verlauf der Psoriasis kann von Betroffenem zu Betroffenem sehr unterschiedlich sein. In manchen Fällen verläuft sie in Krankheitsschüben, zwischen denen die Beschwerden abklingen oder sogar ganz verschwinden. Häufig sind die Beschwerden bei der Psoriasis besonders im Frühjahr und Herbst ausgeprägter, da zu dieser Jahreszeit die UV-Strahlung geringer ist, die im Sommer einen positiven Effekt auf die Haut ausübt. Bei anderen treten die Symptome durchgehend ohne Unterbrechungen auf.
Bei Psoriasis können neben den Symptomen an der Haut auch Gelenkbeteiligungen auftreten. Mediziner sprechen dann von der Psoriasis-Arthritis. Außerdem können im Zusammenhang mit der Psoriasis noch weitere Erkrankungen auftreten. Dies sind beispielsweise Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie Bluthochdruck, Atherosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall sowie Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas oder Diabetes Typ II. Auch kann es zu Fettstoffwechselstörungen oder chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie z.B. Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa kommen. Bei Patienten mit einer Psoriasis zeigt sich ferner eine Häufung von Depressionen und Belastungsreaktionen. Diese hängen teils mit der Stigmatisierung, teils mit der Psoriasis selbst zusammen.
Seltene Varianten sind die Formen mit Bildung kleiner Eiterbläschen (pustulöse Psoriasis) oder eine Rötung der gesamten Haut des Körpers (Erythrodermie).
Bei Kindern oder bei einem Krankheitsschub können auch kleine rote Herde am ganzen Körper auftreten (tröpfchenförmige Psoriasis).
Eine Besonderheit der Psoriasis-Krankheit ist der Befall der Nägel. Hier gibt es viele verschiedene Formen, von kleinen, kaum sichtbaren Grübchen in der oberen Nagelplatte (Tüpfelnägel) bis zur kompletten Auflösung des Nagels (Onycholyse).
Es gibt jedoch mehrere verschiedene Formen der Psoriasis-Arthritis, von einem Rheuma-artigen Befall bis hin zu einer Erkrankung der Wirbelsäule.
Bei starker (asbestartiger), ausgeprägter Schuppenbildung kann es zum Abbrechen der Haare oder auch zum irreversiblen Haarausfall kommen.
Initial: Zunächst abschuppende Therapie, z.B. Behandlung mit 2-5% Salicylsäure-haltigen Gelen (z.B. Squamasol-Gel, Stieproxal Shampoo) oder einem gut auswaschbaren Salicylsäure-haltigen Öl (s.u. Salicylsäure).
Alternativ: mehrstündiges Anlegen einer Kopfkappe (z.B. Lygal Kopfsalbe N)
Alternativ: Auftragen einer Lösung aus Dicaprylylcarbonat und Dimethicon. Dieses Gemisch aus einem Fettsäure-Ester und einem Silikonöl fließt unter die Schuppen und unterwandert den zellulären Zusammenhalt (Loyon®, Cetiol®).
Bei sehr starkem Befall mit nässender Psoriasis:
Die Psoriasis capitis wird zusammen mit der ingtertriginösen Psoriasis und der Nagelpsoriasis in die Gruppe "difficult to treat" eingeordnet. Es tritt häufig das Dilemma zwischen der "psychosozialen Einschränkung" (57% der Fälle) durch die Sichtbarkeit der Hautveränderungen, dem begleitenden Juckreiz (26% der Fälle) und den therapeutischen Möglichkeiten auf (Sticherling M . 2016).
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